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Ein Blick in Gucci's Garten in Florenz

Gucci Garden hat am Dienstag in Florenz eröffnet. Das italienische Luxushaus hat im historischen Palazzo della Mercanzia einen Ort erschaffen, in dem es sich als kreative und eklektische Marke erfahrbar machen will.

Alessandro Michele, Kreativchef von Gucci, hat die Räume gestaltet, in denen zuvor das 2011 eröffnete Gucci Museo beheimatet war. Der Name enthält den Begriff Garten wegen den ästhetischen Bezügen des Hauses Gucci zur Pflanzenwelt, aber auch wegen seiner metaphorischen Bedeutung.

"Der Garten ist real, aber er gehört vor allem dem Geist, bevölkert mit Pflanzen und Tieren: wie der Schlange, die überall hineinschlüpfen kann, fortwährenden Anfang und Wiederkehr symbolisiert", sagte Michele über die Namenswahl in einer Mitteilung.

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Statt einer Daueraustellung mit Archivgegenständen, will das neue Haus der Marke, die vollständing dem französischen Luxusgüterkonzern Kering SA gehört, Vergangenheit mit Gegenwart kollidieren lassen. Die ausgestellten Kleidungststücke, Accessoires, Video-Installationen und Kunstwerke folgen absichtlich keiner Chronologie. Exklusiv für den Garten entworfene käufliche Objekte gibt es auch.

"Wir haben beschlossen den Raum zu einem Laboratorium zu machen, wo es all die Elemente gibt mit denen man kreativ experimentieren kann", sagte Maria Luisa Frisa, Leiterin des Bachelor-Studiengangs Modedesign und Multimediakunst an der Iuav Universität in Venedig, die zusammen mit Michele die Austellung in den ersten zwei Stockwerken des Hauses organisiert hat. "In dem Raum mit dem Titel Rerum Natura, sieht man zum Beispiel Gucci's Leidenschaft für Flora und Fauna, die durch ältere und aktuelle Stoffe ausgedrückt wird, silberne Tierstatuetten des Unternehmens aus den Fünfzigern und Original-Werke von Vittorio Accornero, der 1966 für den Gucci Flora Print kommisioniert wurde."

Fotos: Gucci