Zara schafft es an der Seite von Bad Bunny zum Super Bowl
Der spanische Konzern Inditex beweist erneut sein Engagement für die Vereinigten Staaten als strategischen Wachstumsmarkt. Dieses Mal wurde Zara, die wichtigste Kette des Konzerns, zu einem besonderen Gast beim jährlichen Super Bowl. Die spanische Marke nutzte das NFL-Finale 2026, um sich an der Seite von Bad Bunny in die Wohnzimmer von Millionen US-Amerikaner:innen und Football-Fans zu bringen. Dieses Sportereignis gehört weltweit zu den meistgesehenen.
Im Finale 2026 trafen die Seattle Seahawks auf die New England Patriots, wobei die Seahawks siegten. Bereits Ende September des vergangenen Jahres bestätigte die NFL Bad Bunny als Hauptkünstler für die mit Spannung erwartete Halbzeitshow des Super Bowl LX 2026. Damit trat der Sänger in die Fußstapfen des US-amerikanischen Rappers Kendrick Lamar, der 2025 auftrat und reiht sich in eine lange Liste von Stars ein, die in den vergangenen Jahren bei diesen musikalischen Darbietungen aufgetreten sind. Dazu gehören Namen wie Usher, Rihanna, Snoop Dogg, Shakira, Beyoncé, Jennifer Lopez und Michael Jackson.
Der „King of Pop“ setzte mit seinem Auftritt 1993 einen Meilenstein. Seitdem lädt die NFL stets weltweit bekannte Persönlichkeiten ein, die dazu beitragen, den Super Bowl als kulturelles und mediales Ereignis zu etablieren, das über den Sport hinausgeht.
Gemeinsam mit Lady Gaga und Ricky Martin
Bad Bunny eröffnete seinen Auftritt im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien, mit seinem weltweit bekannten Song „Tití me preguntó“ aus dem Jahr 2022. Er stellte sich dem Publikum nicht unter seinem Künstlernamen, sondern mit seinem vollen Namen, Benito Antonio Martínez Ocasio, vor. Sein Auftritt war ein klares Bekenntnis zu seinen hispanoamerikanischen Wurzeln.
Auf dieser Grundlage baute er eine positive und integrative Botschaft auf, die angesichts des aktuellen politischen und sozialen Kontexts in den Vereinigten Staaten auch politische Untertöne hatte. Den Höhepunkt bildete der Abschluss seiner musikalischen Darbietung. Er hielt eine panamerikanische Rede, in der er alle Länder Amerikas, also Süd- und Nordamerika nannte, von Chile und Argentinien bis zu den Vereinigten Staaten und Kanada. Zum Schluss erzielte er einen „Touchdown“ mit einem Ball, auf dem die Botschaft „Together, We Are America“ (Zusammen sind wir Amerika) stand.
Die Bühnenkulisse bildete Zuckerrohrfelder nach, einen historisch bedeutenden Anbau auf der Insel Puerto Rico. Während der gesamten Show wurde der puerto-ricanische Sänger von Persönlichkeiten wie dem Chilenen Pedro Pascal unterstützt. Besonders hervorzuheben sind Lady Gaga und der ebenfalls aus Puerto Rico stammende Sänger Ricky Martin. Die Anwesenheit der beiden Letzteren führte zu musikalischen Darbietungen, die die Show in drei Teile gliederten. Zuerst löste Lady Gaga Bad Bunny auf der Bühne ab und sang eine neue Version des Songs „Die With a Smile“. Später übernahm Ricky Martin und interpretierte Bad Bunnys Song „Lo que le pasó a Hawaii“.
Zara als „Stargast“
Neben all diesen Künstler:innen und Songs entpuppte sich auch die spanische Marke Zara als ein besonderer Star der diesjährigen Super-Bowl-Ausgabe. Die Vorzeigekette des Inditex-Konzerns trat damit in die Fußstapfen des spanischen Modehauses Loewe, das für die Outfits von Rihanna beim Super Bowl 2023 verantwortlich war. Zara entwarf die beiden Ensembles, die Bad Bunny während seines Auftritts beim Super Bowl 2026 trug.
An den Füßen trug Bad Bunny die neuen „BadBo 1.0“-Sneaker von Adidas. Es sind die ersten, die der Sänger in Zusammenarbeit mit der deutschen Traditions-Sportmarke von Grund auf neu entworfen hat. Sie sollen noch heute in den Verkauf gehen. Abgesehen von den Schuhen trug Bad Bunny während seines Super-Bowl-Auftritts zwei komplette Looks, die vom Designteam von Zara eigens für diesen Anlass entworfen wurden. Die beiden Outfits waren klar von den Uniformen der American-Football-Spieler:innen inspiriert. Neben den Mustern und Schnitten mit breiten Rückenpartien und ausgeprägten Schulterpolstern zeichneten sie sich durch eine sehr zurückhaltende Farbpalette aus, die ausschließlich aus Off-White-Tönen bestand.
Diese leuchtende Farbharmonie unterstrich den energiegeladenen und positiven Charakter der panamerikanischen Botschaft von Bad Bunny. Gleichzeitig betonte sie die typische Ästhetik der Karibik, zu der auch Puerto Rico gehört. Der Sänger präsentierte sich dem Publikum in einem Ensemble aus Hose, Hemd, Krawatte und einem Sweatshirt im Stil eines NFL-Trikots. Das Outfit wurde durch Details wie einen seilartigen Gürtel sowie die Nummer 64 auf Brust und Rücken des Sweatshirts neben dem Namen Ocasio ergänzt. Dies wurde als Hommage des Künstlers an seine Mutter, Lysaurie Ocasio, verstanden, die 1964 in Puerto Rico geboren wurde.
Dieses Outfit trug er erneut zum Abschluss seines Auftritts. Zuvor zeigte er zwischen den Auftritten von Lady Gaga und Ricky Martin einen zweiten Look. Dieser bestand ebenfalls aus einem einfarbigen, cremefarbenen Ensemble: einem zweireihigen Anzug mit Hemd und Krawatte, weiten Linien sowie breitem Rücken und Schultern im Stil einer NFL-Uniform.
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