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Ordertage Düsseldorf: Schwierige Zeiten erfordern Modemut

Die Düsseldorfer Ordertage für HW26 zeigten eine entspannte Stimmung trotz schwieriger Zeiten. Pragmatische Order-Entscheidungen prägten die Messen Supreme Women & Men und Twodays sowie die Showrooms.
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Twodays in Halle 29. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited
Von Lisa Dartmann

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Keine Euphorie, aber generell war die Stimmung während der Düsseldorf Fashion Days entspannt. Statt Glamour und Small Talk mussten pragmatische Order-Entscheidungen getroffen werden. Am Rhein wurden die Budgets für die neue Herbst/Wintersaison 2026/27 verteilt. Ein Spagat zwischen Gefühl und Kalkül.

Die Düsseldorfer Ordertage waren für die Modebranche arbeitsreiche Tage. Viel Zeit zum Jammern über zähe Abverkäufe und nörgelnde Konsument:Innen blieb da nicht. In den Gesprächen ging es um Abverkaufsquoten und die Gewichtung neuer Themen, um Emotionalisierung am Point-of-Sale (POS) und neue Konzepte.

Die Düsseldorf Fashion Days zeigten sich aus einem Guss. Mit dem Umzug der Twodays in Halle 29 liegt nun alles in einer Nachbarschaft zwischen Kaiserswerther Straße und Rather Straße. Ein Shuttle verbindet die Plätze.

Überwiegend kamen die Besucher:Innen aus Deutschland und den Niederlanden. Aber auch andere internationale Einzelhändler:innen – vor allem aus Osteuropa – reisten an den Rhein, um bei den Messen Supreme Women & Men und Twodays sowie in den Showrooms an der Kaiserswerther Straße, den Hallen 29 und 30 und im Hafen die Kollektionen zu sichten.

Twodays in Halle 29. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Viele besuchen die Ordertage regelmäßig. Ein Händler aus dem Schwarzwald erzählte, dass er schon als Kind mit seinen Eltern zu den Messen nach Düsseldorf gefahren ist. Seitdem ist er jede Saison am Rhein. Sabrina Heer, die vor drei Jahren die Boutique Kolibri in Ulm übernommen hat, kam mit ihrer Familie angereist. Vier Tage waren sie in Düsseldorf zur Order und eine Woche zuvor noch in Paris. „Wir schreiben hier in Düsseldorf auf der Supreme, den Twodays und in den Showrooms sämtliche Orderaufträge“, so die Einzelhändlerin. Ja, es gebe eine gewisse Kaufzurückhaltung, „aber wir können uns nicht beklagen. Jede Saison ist eine Herausforderung. Wir müssen aktiv bleiben.“

Twodays hat Platz in Halle 29 gefunden

Gelungene Premiere für die Twodays in Halle 29. Die historische Industriehalle mit ihrem charakteristischen Charme bot auf 1550 Quadratmetern Platz für rund gut 50 Aussteller:innen und circa 100 Brands. Präsentiert wurden die Segmente Fashion, Shoes, Accessoires & Bags sowie Hat & Caps.

„Wir haben unseren Platz gefunden, ich bin hier wirklich zufrieden“, sagte Ulrike Kähler, Managing Editor des Twodays-Veranstalters Igedo Exhibitions. „Wir sind im Umfeld etablierter Marken und unsere Einkäufer:innen können hier neue spannende Brands entdecken“.

Gleich am ersten Tag herrschte reger Betrieb und Austausch in den Gängen und so setzte es sich am Sonntag fort. „Wir hätten noch mehr Aussteller:innen aufnehmen können, aber wir sind voll,“ freute sich Kähler über den Zuspruch. Weitere Kapazitäten für künftige Expansionsmöglichkeiten könne Halle 29 bieten. Parallel dazu lief das Showroom Konzept für Agenturen und Brands im Kap One am Karl-Arnold-Platz 1. Hier zeigten rund 90 bis 100 Brands ihre Kollektionen für HW 2026/27. Ein beliebter Treffpunkt zum Netzwerken war der Cateringbereich im Untergeschoss, den die Igedo Company in Kooperation mit Van Laack organisiert hatte.

Auf der Twodays, die vom 24. bis einschließlich 26. Januar lief, war die Atmosphäre entspannt und der Markenmix bot avantgardistische Fashion. Die Modeagentur Heissner gehört mit ihrem kuratierten Designangebot zu den langjährigen Ausstellenden. Jede Brand erzählt ihre Geschichte: Bitte Kai Rand zeigt skandinavisches Design. Igor aus Kroationen hat ein Gespür für avantgardistische ausgefallene Stoffe. Die Kollektion gibt es bis Größe 52. Khei aus Deutschland ist die eigene Brand von Katrin Heissner. Alquema kommt aus Sydney und ist spezialisiert auf Plissee. Triline Kryser Simonsen ist ein dänisches Label und Kedziorek kommt aus Polen. „Wir verkaufen Stil“, erklärte die Agenturchefin. Ihre Einzelhandelskund:Innen seien „Freigeister“ mit Mut zu unkonventionellen Kollektionen wie das Modehaus aus Köpenick, das seit 33 Jahren zum festen Kundschaftskreis der Agentur zählt. „Wir verkaufen mit Leib und Seele und sind immer eine Spur extravagant“, so die Einzelhändlerin.

Hinterhofagentur im Kap. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Mit der Shuttle-Limousine ging es weiter zum Karl-Arnold-Platz 1. Die Hinterhofagentur stellte zum zweiten Mal im Kap One auf einer Fläche von 200 Quadratmetern aus. „Die Lage hier ist deutlich besser“, freute sich Agenturchefin Julia Meuer. Generell sei die Stimmung abwartend und eher durchwachsen, aber ihre Kundschaft sei positiv und jede Saison würden sie Neukund:innen gewinnen.

Desigual zeigte sich sehr zufrieden am Standort Düsseldorf. „Der Showroom hier liegt mittendrin“, freute sich Area Manager Tanja Wiesent. Desigual arbeitet am Relaunch der Marke und da ist es wichtig, in Düsseldorf zu sein.“ Das sei ein holpriger Weg, aber die Akzeptanz sei groß. Sehr viel Interesse zeigten Kund:innen von Inhaber:innen geführten Boutiquen. Die Mode ist typisch Desigual: Experimentell für Nonkonformisten. „Ausgefallene Designs und Farben, Patchwork, Batikdruck, bedruckter Denim und fantasievolle Kreationen stoßen auf großes Interesse“, erklärte Wiesent die Kollektion.

Die spanische Marke Desigual im Kap, Karl-Arnold-Platz. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Supreme Women & Men ist ein Orderplatz

Bühne frei für die Supreme Women & Men, die vom 23. bis 26. Januar in der Kaiserswerther Straße 117-119 stattfand. Der VIP-Bereich war mit gemütlichen Sitzelementen ausgestattet und mit Blumenschmuck hübsch dekoriert. Hier trifft sich in jeder Saison die Einkaufselite zum informellen Austausch über neue Kollektionen und Trends.

Aline Müller-Schade, CEO der Supreme Group, und Stefanie Essler, Projektleitung, haben für das Ambiente und das Wohl der Gäste einen hohen Anspruch. Bei einem Premiumportfolio an Ausstellenden müsse auch die Präsentation der Kollektionen ein hohes Niveau haben. Da achten die Verantwortlichen der Messe auf ein stimmiges Bild.

„Es gibt jede Menge Anfragen, aber die Kapazität auf der Supreme ist begrenzt, neue Aussteller:innen müssen ins Gesamtbild passen“, erklärte Müller-Schade. Die Supreme belegte die dritte und vierte Etage mit 4500 Quadratmetern Fläche. 103 Ausstellende mit 550 Kollektionen zeigten ihre Angebote für HW 2026/27. Die Besucher:innen kamen unter anderem aus Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland, aber auch aus anderen Ländern wie Belgien, Luxemburg, den Niederlanden und den Emiraten. Selbst ein Besucher aus den USA war mit sieben Einkäufern rund sechs Stunden auf der Supreme unterwegs.

VIP-Bereich auf der Supreme. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Schlechte Stimmung möchte niemand verbreiten. Die Gespräche in den Gängen waren sehr angeregt und konstruktiv. Es wurde viel italienisch parliert, denn auf der Supreme sind italienische Marken dominierend. Die Supreme Group, die im nächsten Jahre 20 Jahre existiert, habe sich im Laufe der Jahre zu einem zuverlässigen Partner entwickelt. Der Markt verändere sich, aber Begegnungen, Qualität und starke Kollektionen bleiben die Konstanten, auf die sich Handel und Marken verlassen können, davon ist Müller-Schade überzeugt.

Entspannte Gesichter und neugierige Blicke – die neuen Kollektionen fanden viel Beachtung. Emu Australia war nach längerer Pause wieder auf der Messe vertreten. Die Lammfellboots haben ihre treue Fangemeinde, und die ikonischen Sohlen mit den Haifischzähnen waren das Highlight, freute sich das deutsche Verkaufsteam. Das Lammfell-Thema und überhaupt alle kuscheligen Themen seien im Aufschwung, es gehe weg vom ewigen Sneakertrend.

Herrlicher auf der Supreme. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Die Marke Herrlicher hat auf der Supreme Women & Men seit etwa sieben Jahren ihren festen Platz. „Ich bin krisenerprobt“, meint Firmenchef Erwin O. Licher, der seit 1973 im Jeansbusiness ist und in der Modebranche schon viele Dramen erlebt hat. „Wir waren alle verwöhnt, deshalb spüren wir diese Krise stärker“. Auch die Komplettkollektion Herrlicher habe kämpfen müssen, „aber 2026 wird besser“, so die Prognose von Licher. Die Kollektionen liegen im Trend und die Einzelhandelkund:innen hätten gute Abverkäufe. Da seien sie offen für Neuheiten. Auf der Supreme wurde sich informiert, feste Schreibtermine werden beim Außendienst gemacht. Die Messebesuchenden kamen aus Irland, Dänemark, der Schweiz, Niederlande, aber vor allem aus der Mitte Deutschlands. Einige Neukund:innen werden hier in jeder Orderrunde generiert. Die Kollektion umfasst 70 Prozent Oberteile und 30 Prozent Hosen. Fake Fur und Fell, schöne Brauntöne, Bordeaux, Karohemden, Velvet, farbiger Denim, aber auch Ballonröcke aus Taft, gepatchte Themen und kuscheliger Wollstrick fanden viel Interesse. Auch Denim in innovativen Waschungen und Passformen, in voluminösen Schnitten oder entspannten Cropped-Fits bekamen viel Lob.

Die italienische Marke Emme auf der Supreme. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Emme, die kleine Schwester der italienischen Marke Max Mara, präsentierte sich zusammen mit Marinella und Penny Black auf einem 120 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand. Für die kommerzielle Untermarke sei es extrem wichtig in Düsseldorf zu sein. Seit etwa zwei Jahren im Markt funktioniere die italienische Mode sehr gut, hieß es vom Verkaufsteam. Man bekomme positive Reaktionen auf die Kollektion. Im Fokus steht die sportlich elegante Jackenkollektion Hug Me, die es in 12 Farben gibt. Schöne fließende Materialien, luxuriös in der Anmutung, sind typisch für den italienischen Stil. Eine besondere Auszeichnung für die Marke: Emme war einer der Ausstatter der Supreme-Hostessen.

Another Brand gehört zu den Supreme-Ausstellenden der ersten Stunde. „Grundsätzlich ist das eine gute Messe, hier schreibt unsere Kundschaft aus Nord- und Westdeutschland und viele Niederländer:innen kommen“, berichtet Corinne Samson. Die Stimmung sei eigentlich gar nicht so schlecht. Es werde viel dramatisiert. Wer sein Geschäft versteht, lasse sich nicht von der negativen Stimmung herunterziehen. „In schwierigen Zeiten besinnt sich der Einzelhandel auf gute Kontakte.“ Zu den Highlights der Saison zählt die brushed Cashmere Serie mit Weste, knappem gestreiftem Cardigan und einer Jacke mit prägnantem Leo-Muster. Abgerundet wird sie durch passende Accessoires wie Mütze, Handschuhe und einen kleinen Schal. Die Farbpalette umfasst Schokobraun, warme Cameltöne, Off-White sowie Nuancen von Bordeaux bis Lila als Basis plus ein tiefes Flaschengrün und Cremetöne.

Another Brand auf der Supreme. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Showrooms Kaiserswerther Straße

Der Showroom von Luisa Cerano am Karl-Anton-Platz präsentierte sich im schicken modernen Design. Am späten Samstagnachmittag hatte die Modemarke zu einem kleinen Get together mit Snacks und Drinks eingeladen. Das eigentliche Herzstück war der großzügige Kollektionsbereich.

Die Fokusthemen für die neue Saison: Grauschattierungen und Brauntöne bis hin zu Trüffelbraun und helle Cremetöne dominieren für den früheren Liefertermin. Saphierblau setzt Akzente. Die Kollektion spielt mit Layeringthemen, es gibt schöne Karos und Fell. Für August und September dreht sich alles um markante Karos, warme Cameltöne, dunkles Mitternachtsblau, Pflaumentöne und alltagstaugliche Glamoureffekte. Statementpieces sind Krawatten und Schluppenblusen für Damen. Astrid Kraider, Vertrieb Süddeutschland, ist für die Orderrunde gewappnet. „Wir gehen positiv in die neue Saison, die Abverkäufe waren gut. Selbst kritische Kund:innen sind überrascht von unseren Vielfalt.“

Luisa Cerano, Showroom am Karl-Arnold-Platz. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Bei Raffaello Rossi fanden sich die Besucher:innen auf „der Insel der Glückseligkeit“, wie Inhaberin Brigitte Schellenberger das Stimmungsbild beschrieb. Mit dem Produkt Hose und Strick mache der Einzelhandel kontinuierlich gute Geschäfte. Natürlich sei der Einzelhandel in der momentanen schwierigen Situation nicht euphorisch. „Aber wir werden gut besprochen und sind sehr zufrieden“, so Schellenberger. Die Farbthemen mit Bordeaux und Braun als Aufsteiger bringen Spannung auf die Flächen und auch die neuen Silhouetten O-Shape und Barrel stoßen auf große Resonanz. Extrem gut entwickelt habe sich die Linie Rossi, die in hochwertigen Boutiquen auf den Trendflächen performt.

Für die Agentur Bitterroff mit Marken wie FFC Fashion, Beaumont und Creenstone ist Düsseldorf als Standort extrem wichtig. Der 330 Quadratmeter große Showroom befindet sich in bester Lauflage und während der Ordertage knubbelte es sich hier. Firmenchef Oliver Bitterroff: „Entscheidend für den Erfolg sind modische Kollektionen. Wer da im Einzelhandel mitzieht, ist erfolgreich. Alle anderen haben Schwierigkeiten.“ Das Zusammenspiel zwischen den Messen Supreme, Twodays und den Showrooms sei brutal wichtig. Sie bringen internationales Flair. Bitterroff hatte sogar vier Einzelhandelskund:innen aus Kiew zu Besuch.

Moritz Schwack, CEO von Swing, verbuchte zum dritten Mal in Folge einen Umsatzanstieg. Die Marke ist spezialisiert auf festliche Mode und hat mit der neuen Marke Hey Kyla einen wachstumsstarken Unterbau. Im neuen Showroom mit breiter Fensterfront fühlt sich das Team wohl. Die Stimmungslage sei unterschiedlich, denn der Januar sei im Handel nicht so einfach gewesen.

Die Silrose Agentur von Silvia Zacharowski in der Kaiserswerther Straße 142 vertreibt unter anderem die Marken Shaya, Leo&Ugo, Aldo Martins, Blanca Luz und Maesta. Die spanische Marke Aldo Martins feierte während der Ordertage ihren 50. Geburtstag mit Tapas und Cava. Das war etwas Ablenkung in dieser schwierigen Saison. „Die Mode ist im Umbruch, es gibt viele neue Themen, mit denen sich der Handel auseinandersetzen muss. Alles wird anspruchsvoller, es gibt mehr Layerings und Stylingmix“, so Zacharowski. Mit dem sehr individuellen Portfolio der Agentur könne sich der Einzelhandel mit Fantasie und Freigeist ein spannendes Sortiment zusammenstellen. Jede Marke erzählt ihre eigene Geschichte. Raffiniertes Design, exklusive Stoffe und glamouröse Styles zeichnen die Kollektion Maesta aus. Blanca Luz zeigt alltagstaugliche Mode mit klaren, prägnanten Linien. Der Spanier Aldo Martins pflegt seinen eigenen, unangepassten Stil mit feinem Strick in farbigen Drucken und in kreativen Farben.

Modebusiness in den Hallen

Im Showroom von Bugatti ging es in den Gesprächen um Flächenbestückung, POS-Inszenierung, Shop-in-Shops und Events. „Wir müssen Emotionalisierung schaffen“, erklärt Florian Wortmann, Chief Brand & Commercial Officer. „Die Stimmung bei uns ist gut. Alle sind happy. Wir hatten gute Gespräche, die Kollektion kommt gut an. Die Wachstumszahlen stimmen positiv.“ Düsseldorf ist für Bugatti der zentrale Punkt für den Austausch mit den Entscheider:innen der Branche. Mit 60 Prozent waren die Exportkund:innen stark vertreten, vor allem aus Osteuropa. „Gejammere höre ich, seit ich 2004 im Modebusiness angefangen haben“, so Wortmann. Man müsse gemeinsam mit dem Einzelhandel Wege finden und sich weiterentwickeln. „2026 wird ein gutes Jahr“, davon ist er überzeugt.

Bugatti in Halle 29. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited

Brax CEO Marc Freyberg bringt die allgemeine Situation auf den Punkt: „Die Herbst-Wintersaison lief generell nicht gut, die Stimmung ist angespannt und vor allem der Januar hatte die Konsumlaune vermasselt.“ Aber wir sind krisenerprobt und stellen uns auf die Situation ein. Alle müssen ihre Hausaufgaben machen. Für ihn sei es wichtig, in den konzeptionellen Gesprächen mit den Einzelhandelskunden wichtige Eckpfeiler zu setzen, um die Sortimente neu zu beleben. Mit dem Slogan „Willkommen im Cord-Club“, stimmte Brax auf Mode HW 2026/27 ein.

Bei Fuchs Schmitt fühlten sich alle im neuen Showroom im „Weißen Haus“ wohl und besonders die gemütliche Küchenatmosphäre inspirierte zu ausführlichen Fashiontalks. Geschäftsführerin Andrea Krumme betonte, dass die Stimmung für Outerwear generell bescheiden sei. Fuchs Schmitt stellte ein neues Konzept vor, denn „wir tragen hier gefühlt zehn Monate im Jahr Jacken.“ Das sei ein Comeback für die „German Übergangsjacken“. Die Kollektionen wurden entsprechend neu aufgebaut und vor allem müssten die Kund:Innen Spaß an der Outerwear haben. In den Gesprächen ging es viel um Konzepte und wie sich mit Jacken und Mänteln Emotionen aufbauen lassen. Softe Daune in leichten Wattierungen, neue Steppbilder, aber auch Plüsch, Teddy und Wolle können die Übergangszeit beleben, so die Geschäftsführerin.

Outerwearspezialist Fuchs Schmitt in der Location Das weiße Haus. Credits: Lisa Dartmann für FashionUnited
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