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Première Vision Paris: Nächste Ausgabe dreht sich um ökologische Verantwortung

Von Herve Dewintre

24. Mai 2022

Messen

Premiere Vision newsroom

Die Messe Première Vision Paris hat ein Whitepaper veröffentlicht, das die Schlüsselmomente für eine nachhaltigere kreative Mode vermitteln soll.

Für die Organisatoren der Messe Première Vision Paris muss sich die Mode neu erfinden, um ihren ökologischen Fußabdruck durch Herstellungsprozesse und Sourcing zu reduzieren und Zirkularität und Nachhaltigkeit zu integrieren. Dieser Wandel soll laut der Messe alle Akteur:innen der Branche betreffen: die Verbraucher:innen und insbesondere die jungen Generationen, die Transparenz suchen, die Marken mit einer Nachhaltigkeitsstrategie und schließlich die Industrie selbst, die investieren muss, um auf vernünftige Weise zu kreieren und zu produzieren.

Lösungen bietet das Whitepaper vor allem im Hinblick auf das Sourcing, das sich laut der Verfasser:innen alles ab der Nutzung des Rohstoffs entscheidet. Diese Lösungen will Première Vision Paris bei der nächsten Ausgabe mitteilen, die einen physischen Teil vom 5. bis 7. Juli in Paris und einen digitalen Teil vom 4. bis 8. Juli umfassen wird. Ergänzend zu allen Initiativen der Messe, die seit 2015 unter dem Banner Smart Création (eine Plattform für Studien und Informationen) zusammengefasst sind, wurde ein zweibändiges Whitepaper für Fachleute veröffentlicht, das auf die neuen Bedürfnisse der Branche eingeht und sie gleichzeitig auf ihrem Weg zur ökologischen Verantwortung begleitet.

Konkret sollen die von Première Vision vorgeschlagenen Lösungen zunächst um die Identifizierung und Hervorhebung eines ökologisch verantwortlichen Angebots herum angeordnet sein. Dieses Angebot wird sich um den Bereich Smart Creation drehen, der die engagiertesten Unternehmen der Branche in Bezug auf ökologisch konzipierte, biologische oder recycelte Materialien, respektvolle Ausrüstungen und Veredelungen (Färben, Behandlungen, Drucke), innovative und verantwortungsvolle Design- und Produktionsprozesse, Produkte und technologische Lösungen im Dienste des Ökodesigns oder der Rückverfolgbarkeit́ sowie globale zirkuläre Ansätze miteinschließt.

Dieses Angebot soll sich auch in einem neuen Forum Öko-Innovation ausdrücken, das eine sorgfältig ziselierte Auswahl des kreativen und verantwortungsbewussten Angebots der Messe präsentieren soll. Ein weiterer Teil des Vorschlags ist die Einführung von Performance-Codes, die von Première Vision Paris kreiert wurden. Diese Codes bieten eine einfache und didaktische Beleuchtung der ökologisch gestalteten Materialien, seien es biologische Materialien, biobasierte Polymere, recycelte Materialien oder das Finish mit reduziertem Einsatz von Chemikalien. Schließlich soll das Engagement der Messe für ökologische Verantwortung durch pädagogische Inhalte und Vorlesungen zum Ausdruck kommen.

CSR steht im Zentrum der Werte der Première Vision Paris

Außerdem erklärt die Messe Première Vision Paris in einer Pressemitteilung, CSR in das Zentrum ihrer Werte gestellt zu haben: „Der Ansatz von Première Vision in Bezug auf ökologische Verantwortung und Innovation geht über ihr Engagement durch die Plattform Smart Creation und die Hervorhebung des nachhaltigen Angebots ihrer Ausstellenden hinaus“. Das Unternehmen verpflichtet sich somit, die Sortierung von Holz, Plastik, Papier und Karton im Zusammenhang mit seinen Veranstaltungen durchzuführen, was einer Verarbeitung von etwa 60 Tonnen Abfall entspricht. Die Messe hat dazu eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Co-Recyclage für die Wiederaufbereitung von Mobiliar und Materialien, die auf ihren Veranstaltungen verwendet werden, geschlossen. Darüber hinaus organisiert die Première Vision in Zusammenarbeit mit VIParis, der Verwaltung der Ausstellungsorte, die tägliche Abholung der unverkauften Produkte aus den Gastronomiebereichen der Messe. Diese werden dann an Lebensmittelbanken wie das Rote Kreuz weiterverteilt.

Das zweiteilige Whitepaper kann von der Website der Messe heruntergeladen werden.

Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.fr veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ

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