Who’s Next: Neues Format Impact gelingt

Es war eine wichtige Ausgabe für Who's Next. Die Pariser Modemesse, die sehr reich an neuen Produkten war, wurde mit Spannung erwartet, insbesondere wegen ihrer neuen “Impact”-Veranstaltung, die ökologisch verantwortungsvolle und engagierte Mode feierte und am letzten Tag erstmals der Öffentlichkeit zugänglich war. Die französische B2B-Messe endete mit einer stabilen und verbesserten Besucherzahl: +0,4 Prozent im Vergleich zum September letzten Jahres.

Das Format ”Impact” hat die Show unbestreitbar verbessert. Mit fast 120 anwesenden Partnern und fast 11.000 Besuchern an vier Tagen gewann die "grüne" Veranstaltung die Herzen der Öffentlichkeit und zog zugleich Fachleute der Branche an. Insgesamt seien 70 Prozent der Besucher von Impact Who's Next-Profis gewesen, die übrigen Besucher teilten sich in 60 Prozent Einzelpersonen und 40 Prozent Fachbesucher auf, so die Veranstalter.

Die Konferenzen, das Herzstück der Veranstaltung, bestätigten ihre Rolle als Think Tanks für die Mode von morgen und gaben mehr als hundert Referenten das Wort. Frédéric Maus, Geschäftsführer von Wsn, der die Messe organisiert, sagte gegenüber FashionUnited: "Impact hat Who's Next mit wichtigen Partnern wie Galeries Lafayette und der Fédération française du prêt-à-porter féminin einen neuen Impuls gegeben. Natürlich haben wir Marken bereits nachhaltige Wege vorgeschlagen. Aber unsere Absicht war es, ihnen ein stärkeres Feedback zu geben, über eine komplette Veranstaltung hinweg. Es gab Sourcing-Themen, mit dem türkischen Denimexpterten Isko oder dem Wollexperten Chargeurs und seiner Marke Amédée, engagierte Labels und die starke Präsenz von etablierteren Marken, die teilnahmen. Darunter die Marke Slip Français, die den Herstellungsprozess seines neuen französischen Wollpullovers vorstellte, und Galeries Lafayette mit ihrer "Go for Good"-Bewegung. Zu den wichtigsten Besuchern gehörten unter anderem Hermès, Petit Bateau und Camaïeu. "Wir wollten Dinge mit sehr besorgten Teilnehmern besprechen. Wir hoffen, dass diese Premiere die großen Marken elektrisieren und als Katalysator wirken wird", so Frédéric Maus abschließend.

Impact: ein Event, das der Who's Next neue Impulse gibt

Insgesamt hatte die Messe 1.400 Aussteller. Sie teilten sich auf in die Halle 2.2, in der neben Resort & Swimwear in Zusammenarbeit mit der Riviera auch der trendige Konfektionssektor vertreten war, und die neue Halle 1, wo die verschiedene Kategorien versammelt waren: die Universen Ready-to-wear und Fame, das urbane Angebot von What's Up, Accessoires, Schuhe und Lederwaren neben Schmuck, der Inside Lifestyle für seine zweite Ausgabe (Möbel, Schreibwaren...), und zu guter Letzt noch die Villa Beauté. Insgesamt begrüßte die Ausstellung 43.675 Besucher an vier Tagen, von denen 54 Prozent Franzosen und der Rest internationale Besucher waren. Unter ihnen lagen spanische und italienische Einkäufer vorne, gefolgt von Belgiern, Japanern und Schweizern.

Der Sektor Fame, der sich den zeitgenössischen Who's Next-Marken widmet, etabliert sich weiterhin als wichtige Kategorie, mit Marken wie Fabienne Chapot, Valentine Gauthier, Nous Tricot. Französische und internationale Einzelhändler waren anwesend, der Trend ging zu starken Prints, edlen Stoffen und Statement-Pieces. "Ich denke, die Who's Next ist ein Muss. Es war unser erstes Mal und wir sind sehr glücklich, dass wir unsere Ziele übertroffen haben. Ich fand, dass die Umgebung sehr jung und dynamisch war", Geoffrey Gillon, Gründer von Nous Tricot.

What's Up, der Raum für urbane Mode, präsentierte eine große Bandbreite an Streetwear-Talenten, darunter Kulte und Royal Mer. Der Gründer Roland Colombel betonte: "Als wir beschlossen, Royal Mer neu zu starten, war Who's Next eine Selbstverständlichkeit. Dies ist die sechste Ausgabe, bei der wir hier sind, um eine internationale Präsenz zu erreichen, um neue Einkäufer, aber auch Lieferanten und andere Geschätftspartner zu treffen. Ein echter Ort für Business."

Das Trendy-Segment war für eine Auswahl an saisonalen Trends reserviert: Must-Haves, neueste Trends, Bestseller, Marken wie La Petite Etoile oder Imperial. Die neue "Resort and Swimwear", das Ergebnis einer Partnerschaft zwischen Who's Next und Riviera, erwies sich als Erfolg. Die Verbindung zwischen Bademode und Strandmode verschaffte auch eine Atempause zwischen Halle 1 und 2.

Außerdem zu erwähnen waren die jungen Marken (Fade out Label, Visual Society, Atelier Meraki). Schließlich wurde die dritte Ausgabe der Villa Beauté um 50 Prozent vergrößert, mit neuen Marken wie On the Wild Side oder Vellabelle.

Foto : Who’s Next

Dieser Artikel wurde zuvor auf FashionUnited.fr veröffentlicht. Übersetzung und Bearbeitung: Barbara Russ

 

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