Ob das nun ein so gutes Ergebnis für die deutsche Arbeitswelt ist? Laut einer Studie des Büroartikelherstellers Esselte Leitz dürfen beim Großteil der deutschen Büroarbeiter Krawatte und das Kostüm im Kleiderschrank hängen bleiben. Nur 14 Prozent müssen sich morgens in klassische Geschäftskleidung werfen. Dagegen geben 60 Prozent der Befragten an, an ihrem Arbeitsplatz sei als Dress Code lässiger Business-Look oder "Casual" üblich. Immerhin meint jeder vierte Büroangestellte, es sei "egal" mit welcher Kleidung er am Schreibtisch sitze. Damit sind die deutschen Arbeitgeber zusammen mit denen in Frankreich im internationalen Vergleich am tolerantesten.

Modisch gesehen ist diese Gleichgültigkeit gegenüber der Kleidung des Kollegen sicherlich keine gute Nachricht - schließlich sind Jeans und Sweatshirt keine modische Offenbarung. Briten und Australier müssen dagegen häufiger zu Dunkelblauem oder Grauem greifen. Bei hochsommerlichen Temperaturen sind sie nicht zu beneiden, jedoch einen großen Vorteil haben festgelegte Dress Codes: Die Gefahr eines Missgriffs bei der morgendlichen Modewahl ist gebannt.

Befragt wurden in über 2.600 Interviews höhere Büroangestellte in den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Australien, Frankreich und Deutschland.

 

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