Mode und Kunst sind keine Gegensätze. Ganz neu ist die Erkenntnis nicht mehr, dass sich Künstler der Mode bedienen, und auch Modedesigner in ihrer Arbeit die Kunst mit einbeziehen. In der Nürnberger Kunsthalle treffen Kunst und Mode aufeinander. Die komplexen Verbindungen zwischen Mode, Kunst und Werbung sind das Thema der Ausstellung "Fuckin' trendy". Die Arbeiten von Candice Breitz, Daniele Buetti, Lutz Fezer, Sylvie Fleury, Alicia Framis, Yang Fudong, Kirsten Geisler, Swetlana Heger, Josephine Meckseper und Olaf Nicolai thematisieren das Wechselspiel von Authentizität, Rollenklischees und Selbstinszenierung, Mode, Markenfetischismus und Politik, Starkult zwischen Trash und Glamour. So erzeugt Kerstin Greiser am Computer "virtual beauties", nackte Puppen, die sich bis ins Detail wie echte Models auf einem imaginären Catwalk bewegen. In Installationen und Videos wird Identität durch Mode hergestellt. Die Grenzen zwischen diesen Bereichen sind fließend, doch während die Mode den flüchtigen Zeitgeist immer wieder neu zu fassen sucht, strebt die Kunst nach einer längeren Halbwertszeit. Die Ausstellung ist bis zum 8. Februar in der Nürnberger Kunsthalle zu sehen.

 

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