Das Münchner Modehandelsunternehmen Ludwig Beck steigert sich bei Umsatz und Gewinn. So stieg der Bruttoumsatz um 8 Prozent auf 100,5 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch 93,1 Millionen Euro gewesen. Flächenbereinigt ergab sich eine Zunahme um 2,4 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) betrug 3,3 Millionen Euro, im Vorjahr waren es noch 1,9 Millionen Euro gewesen. Beim Konzernergebnis musste das Unternehmen einen Verlust hinnehmen, dieser fiel aber mit 0,2 Millionen Euro um 0,7 Millionen Euro geringer aus als noch im Jahr 2003. Ludwig Beck eröffnete im Frühjahr 2004 3 neue Filialen. Die beiden Gerry-Weber-Filialen hingegen übertrug der Konzern im vergangenen September an die Gerry Weber Retail GmbH. Im Stammhaus am Marienplatz konnte durch den Umbau und die Erweiterung des Lederwaren- und Accessoiresbereiches ein Umsatzwachstum von über 40 Prozent erzielt werden, teilte Ludwig Beck am vergangenen Donnerstag in München mit. Auch der Kosmetikbereich Hautnah habe seit Einführung Zuwachsraten im 2-stelligen Bereich erwirtschaftet.

Wie Ludwig Beck weiter mitteilte, beruhe die Wachstumsstrategie auf zwei Säulen: Erstens auf dem Ausbau des angestammten Kerngeschäfts im gehobenen Segments und zweitens auf dem zusätzlichen Umsatz- und Ertragswachstum aus dem Filialkonzept mit seinen drei Schienen, den Ludwig-Beck-Fashion-Stores, den Monolabel-Filialen und dem Lagerverkauf. Für das Geschäftsjahr 2005 prognostiziert das Unternehmen bei steigenden Umsatzerlösen eine Rückkehr in die Gewinnzone.

 

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