Neben Schuhen scheinen auch Handtaschen eine besonders starke Faszination auf Frauen auszuüben. Vor allem die Luxusausführungen von Louis Vuitton, Gucci oder Fendi haben es den Damen angetan, allein der Geldbeutel spielt da meist nicht ganz mit. Dies brachte die Berliner BWL-Studentin Maike Senger auf die glorreiche Idee, die meist unerschwinglichen Exponate gegen Gebühr an willige Trägerinnen zu vermieten. Auf ihrem Internetportal Luxusbabe.de bietet die 26-Jährige nun diverse, preislich abgestufte Abo-Modelle an, die zwischen 29 Euro und 79 Euro pro Monat liegen. Das "Babe"-Abo ist schon für 29 Euro zu haben, für die Kategorie "Glamourbabe" müssen bereits 49 Euro berappt werden und wer es besonders wertvoll und selten mag, muss sich für 79 Euro pro Monat das "Luxusbabe"-Abonnement sichern. In der jeweiligen Kategorie hat die geneigte Kundin dann freie Auswahl unter den angebotenen Designerstücken. " Wir sind genauso taschenverrückt wie Ihr!" heißt es auf der Internetseite. "Und wir haben einfach nicht verstehen können, warum Stars sich Designer-Handtaschen zu jedem x-beliebigen Anlass leihen können und alle anderen taschenverrückten Frauen nicht." Kein Wunder also, dass sich das anfangs von manchen belächelte Geschäftsmodell mittlerweile zu einem kleinen Erfolgsmodell entwickelt hat. Gerade die teuerste Rubrik ist die gefragteste, weil man nur mit ihr den vollen Zugriff auf sämtliche Exponate hat und diese beliebig oft austauschen kann. Für ängstlichere Charaktere wird sogar ein Versicherungsschutz angeboten. So ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis ganze Heerscharen modebewusster Minijobberinnen mit Luxushandtäschchen durch die Straßen laufen und manch leerem Designer-Geschäft charmant den Mittelfinger zeigen. Ein fast schon sozialistischer Ansatz für eine BWL-Studentin wie Maike Senger.

 

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