"Blickdicht. Damenstrümpfe in Chemnitz" heißt die Ausstellung die noch bis zum 31. Oktober in Chemnitz zu sehen sein wird. Dass ausgerechnet die sächsische Stadt der Beinbekleidung so viel Raum gibt, hat einen guten Grund, einst gehörte Chemnitz zu einem der wichtigsten Produktionsorte für Strümpfe. Wer weiß schon das im Jahr 1893 hier täglich 600 000 Strümpfe produziert wurden. Und heute verfügen die örtlichen Kunstsammlungen über eine Sammlungen von 4000 Damenstrümpfen. Und die waren, auch wenn man sie noch vor 100 Jahren fast immer gänzlich unter Röcken verborgen waren, keineswegs schlicht gehalten. Bestickt, gemustert, farbig und mit Seidenbändern besetzt, jetzt ist die ganze Pracht in Chemnitz zu sehen, kombiniert mit Fotografien von Chemnitzer Industriebauten.

Ausstellung: Blickdicht: Damenstrümpfe der Belle Époque aus Chemnitz und Installationen Richard Dunn, Kunstsammlungen Chemnitz, Dienstag bis Sonntag: 12 bis 19 Uhr.

 

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