Die Bekleidungshandelskette C&A mit Sitz in Düsseldorf will wieder schwarze Zahlen schreiben. Dies sagte Dominic Brenninkmeyer, Chef von C&A Deutschland, bei der Vorlage der Bilanzen. Auch der Marktanteil der Handelskette, der im Moment bei 8,5 Prozent liegt, soll weiter ausgebaut werden.

Auch wenn C&A im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt mehr Kleidungsstücke verkaufte, musste das Unternehmen einen Umsatzrückgang hinnehmen. So sank der Umsatz um 4 Prozent auf 2,69 Milliarden Euro. Grund für den Rückgang sei der Preisverfall im gesamten Markt, so Brenninkmeyer.

Dafür konnte der Jahresüberschuss um 2,2 Prozent auf 109,2 Millionen Euro gesteigert werden. Die Rendite kletterte auf 4,1 Prozent, im Vorjahr waren es noch 3,8 Prozent gewesen. Auch im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2003/04, das am 28. Februar 2004 endete, sank der Umsatz bei C&A leicht. Dafür stieg die Rendite.

In diesem Jahr sollen rund 100 Millionen Euro in die Modernisierung und Eröffnung von 25 neuen Warenhäusern und etwa 50 auf Kindermode spezialisierter Geschäfte, investiert werden. Auch im Ausland will C&A neue Warenhäuser eröffnen, beispielsweise in Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Spanien, Polen und Ungarn. Momentan gibt es rund 600 Filialen in zwölf europäischen Ländern.

Statt sich an den Rabattschlachten im Einzelhandel zu beteiligen, setzt man bei C&A auf dauerhaft niedrige Preise. Eine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr gab Brenninkmeyer am Montag noch nicht bekannt.

 

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