Das Bekleidungsunternehmen C&A will sich offenbar in großem Stil von Immobilien trennen. Dies berichtete die Financial Times Deutschland (FTD) in ihrer Ausgabe vom 22. November. Demzufolge biete die in Amsterdam ansässige Redevco-Holding, die das Immobiliengeschäft der C&A-Eigentümerfamilie Brenninkmeyer führt, ausländischen Investoren insgesamt 34 Objekte an 32 Standorten in Deutschland an. Die fraglichen Immobilien haben nach Auskunft der FTD einen Gesamtwert in Höhe von ungefähr 350 Millionen Euro. C&A wolle mit diesem Schritt "den anziehenden Markt für Einzelhandelsimmobilien" nutzen. Das Unternehmen plane, die Gebäude, in denen sich C&A-Filialen befinden, von den Investoren für insgesamt 24 Millionen Euro jährlich zurückzumieten, so die FTD weiter. Die Redevco-Holding äußerte sich bislang nicht zu den gemeldeten Plänen. Nach Angaben der FTD hält das Unternehmen derzeit Immobilien in 15 Ländern im Gesamtwert von 6,4 Milliarden Euro. Geplant seien weiter Investitionen in der Türkei, Polen, der Ukraine und Griechenland. Ziel des nun geplanten Verkaufs sei, "das Immobilienportfolio breiter zu streuen". Die Redevco-Holding, die von Etienne Brenninkmeyer geleitet wird, führt die Immobiliengeschäfte der Familie unabhängig von der Bekleidungskette.

 

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