Neues aus dem untergegangenen Land der Plaste und Elaste: Ein Turnschuh erlebt seine Wiederauferstehung. Der "Ilmia" wurde zu DDR-Zeiten in Thüringen entworfen und produziert. Die Neuauflage der Schuhe wird nun in Sachsen-Anhalt in einer kleinen und limitierten Auflage produziert - die Schuhe werden durchnummeriert wie eine Kunstedition. Pro Modell gibt es nur 200 Stück weltweit. Sie sind aus Kalbsleder gefertigt und kosten 169 Euro. Zum Berliner "Designmai" wurde ein - inzwischen ausverkauftes - Modell präsentiert, von dem es nur 50 Paar gab. Das Modell ist mittlerweile schon ausverkauft. Die Ilmia-Turnschuhe erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Mittlerweile werden sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz, Frankreich, Israel, Lettland und Japan getragen.

Die Firma Ilmia aus dem thüringischen Stadtilm, ursprünglich ein Privatbetrieb, wurde 1972 verstaatlicht. 1998 stellte er die Produktion ein. Vor gut zwei Jahren entdeckten die Designer Peter Bünnagel, Helge Hansen, Carolin Hansen und Barbara Kotte die Marke wieder. Sie unterhielten sich mit den ehemaligen Arbeitern und Produktionsleitern und entwickelten die alten Modelle weiter. So erweckten sie die Turnschuhmarke zu neuem Leben.

www.ilmia.com

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN