Veronica Etro, 30, verantwortlich für die Damenmode des von ihrem Vater gegründeten Modehauses Etro, hat ihre Ausbildung inkognito absolviert. Anders als Stella McCartney, mit der sie das Londoner "Central Saint Martins College of Art and Designs" besuchte, nutzte sie nie ihre prominente Herkunft: "Ich habe niemandem erzählt, wer ich bin", sagt die Modedesignerin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Brigitte. Stella McCartney buchte Kate Moss für ihre Abschlussschau. "Dagegen war ich sehr privat", so Etro.

In einem anderen Bereich nutzt die Modedesignerin die Vorteile ihrer Herkunft aber ganz bewusst. Ihren kleinen Sohn Filippo nahm sie schon kurz nach der Geburt mit ins Atelier, wo er von einer Nanny betreut wird. "Ich liebe meine Arbeit und könnte nicht zu Hause sitzen und nichts machen", so Etro. "Ich sehe mich aber auch nicht 40 Jahre arbeiten ohne Kinder, das würde mich sehr traurig machen."

Dass sie im eigenen Unternehmen eine privilegierte Möglichkeit hat, Job und Kind zu kombinieren, sei ihr klar. "Meine Position hier ist ein Geschenk, aber gleichzeitig auch eine große Verantwortung." Ob sie diese Position wohl auch innehätte, wenn sie nicht die Tochter des Hause wäre? "Da muss ich ehrlich antworten", so Etro: "Ich weiß es nicht."

 

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