Nach Informationen des Branchendienstes kressreport plant der Verlag Condé Nast eine deutsche Ausgabe der Hochglanzzeitschrift "Vanity Fair". Spätestens zum Herbst könnte das Magazin erscheinen. Bei Condé Nast war zu dem Thema niemand zu erreichen. Bisher erscheint "Vanity Fair" in den USA, England und Italien. Als Chefredakteur der deutschen Ausgabe ist Ulf Poschardt, 37, im Gespräch. Poschardt ist Creative Director der "Welt am Sonntag", hat dort aber bereits gekündigt, was von Springer bestätigt wird. Poschardt ist zurzeit im Urlaub. Es gilt als sicher, dass die deutsche "Vanity Fair" ihren Redaktionssitz in Berlin haben wird. Gruner + Jahr arbeitet ebenfalls an einer hochwertigen People-Zeitschrift mit "VF" als Vorbild, die von Holger Christmann und Alexander Graf von Schönburg entwickelt wird. Angeblich sollte "Society" auf Fotos und Texte der amerikanischen "Vanity Fair" zugreifen dürfen. Daraus wird aber wohl nichts.

Condé Nast-Chef Jonathan Newhouse stellt dazu unmissverständlich klar, dass der Verlag keine besonderen Vereinbarungen ("special arrangements") treffen wird, Material an ein fremdes Verlagshaus zu verkaufen. Newhouse im O-Ton: "Condé Nast has no plans to publish 'Vanity Fair' in new international markets through licensing or a joint venture with a foreign partner. Condé Nast is and will remain the sole publisher of the magazine in the markets where it is published."

 

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