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Dior Cruise 2027: Jonathan Anderson inszeniert eine Hollywood-Noir-Fantasie in Los Angeles

Jonathan Anderson präsentierte seine erste Dior Cruise-Kollektion in Los Angeles, inspiriert vom Hollywood-Noir und der kalifornischen Natur.
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Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Von Jule Scott

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Während ein Großteil Hollywoods an die französische Riviera gereist ist und sich bei den Filmfestspielen in Cannes vergnügt, brachte Jonathan Anderson am Mittwochabend ein Stück Frankreich nach Los Angeles. Dort präsentierte er seine erste Cruise-Kollektion für das französische Modehaus Dior.

Die Kollektion wurde in den Sälen der neu eröffneten David Geffen Galleries des LACMA präsentiert. Anderson ließ sich dabei von dem gewählten Ort inspirieren. Die Verbindungen zwischen Dior und Hollywood sind enger als die der meisten anderen Modehäuser, eine Tatsache, die Anderson bewusst sein dürfte. Er selbst pflegt seine Beziehung zu den Stars aus Tinseltown, von denen viele trotz des Filmfestivals an der französischen Riviera zur Unterstützung erschienen. Schon der Namensgeber des Labels definierte in Hollywoods goldenem Zeitalter die Zusammenarbeit mit Stars wie Grace Kelly, Elizabeth Taylor und Rita Hayworth.

Dior Cruise 2027, Setdesign Foto: Dior

Einige Anspielungen auf das Erbe des Hauses Dior in Hollywood fanden sich natürlich auf dem Laufsteg wieder. Die Gäst:innen saßen zwischen klassischen Automobilen, während künstlicher Nebel über das Set zog und der gesamten Szene die Atmosphäre eines alten Hollywood-Noir-Films verlieh. Das Ergebnis war jedoch bei weitem nicht so düster, wie die Kulisse vermuten ließ. Natur und Blumen, Markenzeichen von Anderson und Christian Dior, waren diesmal von der kalifornischen Landschaft inspiriert. Die erste Reihe von Looks, eine fast identische Triade von Kleidern mit tiefer Taille in verschiedenen Transparenzgraden und mit Rosettenverzierungen, schwebte über den Laufsteg.

Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior

„Die reiche Geschichte von Dior in Hollywood war ein Ausgangspunkt für diese Kollektion, die wie ein Feld kalifornischer Mohnblumen im späten Frühling zum Leben erwachte“, beschrieb der Designer die Kollektion auf der Dior-Website. Damit erklärte er, wie die Verbindung zur Natur im Zentrum von Andersons Vision blieb. Er erweiterte damit Ideen, die er bereits bei der Präsentation des Hauses in den Tuilerien im März für Herbst/Winter 2026/2027 erstmals erkundet hatte. Übergroße Blumenapplikationen blühten erneut auf Mänteln und Kleidern. Gleichzeitig bildeten winzige weiße, tuberosenähnliche Blüten Fransenborten, die an den Schultern befestigt waren oder von den Säumen herabfielen.

Auch Diors Bar-Jacke kehrte zurück, mit einer Lässigkeit, die man durchaus der Umgebung zuschreiben könnte. Ähnlich verhielt es sich mit den Distressed-Versionen, obwohl Diors Interpretation von Distressed natürlich mit zarten Perlenstickereien und bewusst ungesäumten Kanten daherkommt. Capes, ein beliebtes Element von Anderson, erschienen wieder in glitzernden Metallic-Strickwaren. Generell zierte Glitzer – oder Funkeln und Applikationen – jede Oberfläche der Kollektion, auf der er haften konnte. Einen Kontrast, der die Dualität der Stadt einfing und der Kollektion eine unkonventionelle Energie verlieh, bildeten pyjamaähnliche Hemden und ungleiche Ohrringe. Dies trug zur Fülle der visuellen Eindrücke und Referenzen bei, ohne dass die Kollektion überladen wirkte.

Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior

Accessoires, ein Markenzeichen der Arbeit von Dior und Anderson, waren natürlich reichlich vorhanden, und Taschen standen wieder einmal im Mittelpunkt. Der ikonische Zeitungsdruck, die ‘Gazette’, wurde wiederbelebt. Er wurde ursprünglich von John Galliano in der Couture-Kollektion von Christian Dior für das Frühjahr 2000 eingeführt und später im selben Jahr für die Ready-to-wear-Kollektion wiederverwendet. Nun ziert er Andersons Bow Bags. Die neue Cigal Bag erschien neben Taschen, die gleichzeitig Nadelkissen und Stachelschwein waren, sowie einer Marienkäfer-Minaudière. Die Accessoires trugen die gleiche spielerische Spannung zwischen Tradition und Exzentrik, die die Kollektion selbst ausmachte.

Indem Anderson die Cruise-Kollektion von Dior nach Los Angeles brachte, stellte er erneut einen Dialog zwischen Hollywood und dem französischen Modehaus her. Die Kollektion balancierte Glamour mit Exzentrik, Raffinesse mit Leichtigkeit und Romantik mit einem ausgeprägten kalifornischen Freiheitsgefühl. Sie wirkte weniger wie eine Neuerfindung von Dior, sondern vielmehr wie eine Fortsetzung der langjährigen Beziehung des Hauses zu Kino, Fantasie und Spektakel. Durch Andersons Linse erschien dieses Erbe nicht in der Zeit erstarrt, sondern lebendig, rastlos und schimmernd vor neuen Möglichkeiten.

Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior
Dior Cruise 2027 Foto: Dior

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