In Skandinavien ist der Herrenausstatter Dressmann bereits eine große Nummer. Nach eigenen Angaben verfügt das norwegische Unternehmen, das in Billingstad bei Oslo seinen Sitz hat, über rund 400 Filialen in Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Litauen und Island und ist damit Marktführer in Nordeuropa. Auch in Norddeutschland haben die Norweger mittlerweile 12 Geschäfte. Mit der Eröffnung des ersten deutschen Flagship-Stores am Mittwoch in Köln will das Unternehmen nun endgültig den hiesigen Markt ins Visier nehmen. Dressmann setzt dabei auf die in Skandinavien bewährten Kollektionen, die preiswerte Anzüge, Hemden und Freizeitkleidung bieten, sowie auf besondere Kundenfreundlichkeit. "Wenn ein Kunde mit einem bei uns gekauften Produkt nicht zufrieden ist, kann er die Ware innerhalb von sechs Monaten umtauschen", erläutert Ole Jakob Ytterdal, der Kommunikationsmanager des Unternehmens, "wir wollen eine hundertprozentige Kundenzufriedenheit und damit Marktführer in ganz Europa werden". Außerdem bietet Dressmann die "Knopfgarantie": Sollte an einem Dressmann-Hemd ein Knopf abreißen, könne der Kunde es zurückgeben und erhalte ein neues, verspricht das Unternehmen.

Gerade in einer Zeit, in der sich viele Unternehmen aus der Modebranche mit Vorwürfen bezüglich ihrer Arbeitsbedingungen auseinander setzen müssen, setzt Dressmann auf moralische Grundsätze, die in einem hausinternen Ethik-Code festgeschrieben sind. "Beachtung der Menschenrechte, keine Kinderarbeit, Beachtung von Tier- und Umweltschutz und menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei der Produktherstellung", seien damit gesichert, erläuterte das Unternehmen. Auch die Zulieferer von Dressmann müssten sich diesen Regeln unterwerfen.

 

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