Die zuletzt unübersichtliche politische Lage schadet offenbar dem Geschäft. Dies betonte Hermann Franzen, Präsident des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), am 19. Oktober in Berlin. "Aktuell spürt der Einzelhandel die politische Verunsicherung deutlich an seinen Kassen. Die Kunden halten sich derzeit noch stärker zurück als ohnehin schon. Nach den uns vorliegenden Informationen aus der Branche und von verschiedenen Forschungsinstituten war der September ein rabenschwarzer Monat, der uns den größten Umsatzeinbruch seit langem gebracht hat", so Franzen wörtlich. Zwar hoffe die Branche noch auf eine Besserung im vierten Quartal, doch für das Gesamtjahr 2005 müsse man sich auf ein nominales Umsatzminus von einem Prozent einstellen. Von der künftigen Regierung forderte er den Abbau von Subventionen. Die Erhöhung der "konsumschädlichen" Mehrwertsteuer sei hingegen angesichts der gegenwärtigen Konsumschwäche "tabu".

 

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