Die Mariella Burani Fashion Group (MBFG) mit Sitz im italienischen Cavriago kann mit dem zurückliegenden Geschäftsjahr zufrieden sein: Der Umsatz stieg um 30,8 Prozent auf 358,3 Millionen Euro, 2002 waren es 273,9 Millionen Euro gewesen. Auch der Gewinn stieg mit 33 Prozent überproportional auf 43,1 Millionen im Vergleich zum Vorjahresergebnis von 32,4 Millionen Euro. Italien ist mit einem Anteil von 38 Prozent der wichtigste Markt für MBFG. Deshalb setzt der Konzern auf Expansionspolitik. So ist für den Umsatzanstieg auch die Expansion auf dem deutschen Markt verantwortlich. Dies wurde vor allem durch Übernahme der deutschen Modemarke René Lezard ermöglicht. MBFG konnte so ihre Präsenz auf dem deutschen Markt deutlich verstärken.

Auch im Luxussegment konnte die Mariella-Burani-Gruppe mit der Übernahme von Francesco Biasia, einem italienischen Hersteller und Vertreiber von Lederwaren und Accessoires, deutlich zulegen.

Als weiteren Erfolgsfaktor nennt MBFG das Wachstum im Lederwaren-Bereich, vor allem mit den Marken Bracciallini und Baldinini. Der Anteil am Gesamtumsatz betrug in diesem Segment 31,9 Prozent. Der gute Abverkauf der Herbst/Winter-Kollektion 03/04 und die gewachsenen Orderzahlen für die Frühjahr/Sommer-Kollektion 04 lassen den Konzern positiv ins Geschäftsjahr 2004 schauen: Auch in diesem Jahr will er weiter auf Wachstums- und Expansionskurs bleiben.

 

 

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