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Farfetch: Call for Start-ups geht in die erste Runde

Von Karenita Haalck

14. März 2022

Mode

Bild: Farfetch

Die aktuelle Ausgabe des Farfetch-Förderprogramms ‘Call for Start-ups’ ging am Dienstag in die erste Runde – der Aufruf richtet sich an aufstrebende Unternehmen, die die Digitalisierung der Modebranche im Visier haben.

Farfetch bezeichnete Call for Start-ups’ als „eine einmalige Gelegenheit für ausgewählte Unternehmen, ihre innovativen Lösungen den führenden Expert:innen und Interessenvertreter:innen von Farfetch zu präsentieren”. Der Kontest ermöglicht es dein Teilnehmerinnen ihre Technologien zu erproben und Partnerschaften über die Farfetch aufzubauen.

2021 hatte Farfetch sich bereits mit 30 Tech-Start-ups zusammengetan, und innovative Ansätze wie virtuelle Anproben, Stilberatung durch einen digitalen Avatar und andere Innovationen voranzubringen. Für 2022 hat Farfetch noch mehr vor: das Kauferlebnis im Luxus-Bereich soll mit den vielversprechenden Start-ups auf das nächste Level gehoben werden.

Auch 2022 liegt der Fokus auf digitaler Mode, Web3-Themen, Beauty Tech, Größen- und Zuschnitt-Themen, sowie Nachhaltigkeit und Social Commerce. Start-ups, die sich bewerben wollen, müssen eingetragene Unternehmen mit entsprechendem Funding sein, Kapazitäten für B2B-Ansätze haben, sowie nachweisen können, dass das Produkt oder die Dienstleistung eine Daseinsberechtigung hat. Auch müssen die jungen Unternehmen die MVP-Phase (Minimum Viable Product) bereits hinter sich haben – was bedeutet die Gebräuchlichkeit des Produkts oder der Serviceleistung muss an Nutzer:innen getestet worden sein.

Der Bewerbungszeitraum geht bis zum 31. März. Anfang April wird die Shortlist ausgewählt, bevor die nominierten Unternehmen in der dritten Aprilwoche mit den Stakeholdern der Farfetch Gruppe Bekanntschaft machen können.

Zu den Partner:innen von Farfetch gehören unter anderem Threedium, ein Unternehmen für 3D-Technologie in der Mode, Luxclusif, eine Re-Sale-Plattform im hochwertigen Bereich, Wishi, ein digitaler Stilberatungs-Service sowie Dressx, ein Start-up, dass die Möglichkeiten virtueller Anproben erkundet. Alle der Unternehmen haben zuvor bereits im Bereich Digitalisierung in der Modebranche mit Farfetch zusammengearbeitet.

Farfetch ist ein internationales E-Commerce-Unternehmen, das Händler:innen auf der gleichnamigen Plattform eine Möglichkeit bietet, online zu verkaufen ohne einen eigenen Webshop eröffnen zu müssen. Der Marktplatz für Mode aus dem gehobenen Bereich verbindet Kund:innen aus mehr als 190 Ländern. Das Unternehmen wurde 2007 von José Neves, einem portugiesischen Unternehmer, gegründet.

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