Die Fifth Avenue in New York ist die teuerste Einkaufsstraße der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Main Streets Across the World", die von der Immobilienfirma Cushman & Wakefield Healy & Baker, der europäischen Tochter von Cushman & Wakefield, erstellt wurde. Die jährliche Ladenmiete in der New Yorker Prachtstraße beträgt demnach im Jahr 2003 7.967 Euro (9.149 US-Dollar) pro Quadratmeter. Dies bedeutet eine Steigerung von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gewachsene Bedeutung der Fifth Avenue für den Einzelhandel der Luxusklasse manifestiert sich nicht zuletzt darin, dass Läden wie Yves Saint Laurent und Salvatore Ferragamo die Geschäftsräume von Levi's und Banana Republic übernahmen.

Auf den weiteren Plätzen der Rangliste, die 226 Top-Einkaufsstraßen in 45 Ländern umfasst, folgen die Avenue des Champs Elysées in Paris (6.287 Euro pro qm) auf Rang 2 und die Causeway Bay in Hongkong (4.687 Euro pro qm) auf Rang 3. Aufsteiger sind die Preciados in Madrid, die im Vergleich zu 2002 von Platz 23 auf Platz 16 klettert, und die Einkaufszone Na Prikope/Wenzelplatz in Prag, die im Vorjahr noch auf Platz 25 lag und nun Platz 18 erreicht. Die Münchener Kaufingerstraße kommt als deutscher Spitzenreiter im weltweiten Vergleich auf Rang 9. Hier beträgt die durchschnittliche Ladenmiete 2.580 Euro pro qm.

Insgesamt, so David Hutchings, Head of Research bei Cushman & Wakefield Healy & Baker, sei zu beobachten, dass Ladenflächen in Toplagen an Attraktivität gewonnen hätten, was sich in steigenden Mieten widerspiegele. Demgegenüber gäbe es in weniger guten Lagen zunehmend Leerstände trotz fallender Mietpreise.

 

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