Nein, das wird keine blutrünstige Geschichte über hungrige Reptilien, sondern eine darüber, wie sich ein etabliertes Modeunternehmen frische Inspirationen vom Designnachwuchs holt. Dafür gab das Pariser Modeunternehmen Lacoste den Studenten der Berliner Modeschule Esmod die Möglichkeit, bei einem Wettbewerb ihre Ideen für eine junge DOB-Kollektion für 2005 zu verwirklichen. Nach einer Einführung in die Firmen-Philosophie von Wolfgang Fischer, Marketing- und Vertriebsleiter Lacoste Deutschland, hatten die Studenten sieben Wochen Zeit - vom ersten Entwurf bis hin zur Realisierung eines Outfits.

Die Aufgabenstellung war denkbar offen gehalten: Es gab keine. Umso freier waren die Assoziationen der Studenten, die weit über die Themen Tennis und Fliegerei der 20er Jahre hinausgingen: Von Dschungel bis hin zu Science Fiction war alles dabei. Lacoste wollte sehen, wie weit man sich vom Polohemdklassiker entfernen kann und wie der Designernachwuchs das Image der Marke interpretiert. Das Ergebnis ihrer Arbeit präsentierten die Esmod-Schüler am vergangenen Freitag bei einer Modenschau. Eine Jury wählte unter den über 40 Entwürfen die drei besten und vergab dazu noch einen Kreativpreis. Den ersten mit 3000 Euro dotierten Preis gewann Isabel Stinshoff, den zweiten und dritten Preis bekamen Sabine Tasino und Lea-Helen Lindstedt, das kreativste Outfit schuf Nora Eisermann. Aber mit der Modenschau ist die Zusammenarbeit von Lacoste und Esmod noch lange nicht vorbei: Das französische Modeunternehmen wird Kollektionsteile der Preisträger und 18 weiterer Schüler Anfang nächsten Jahres auf professionellen Modemessen wie der Bread & butter in Berlin und der Düsseldorfer CPD präsentieren.

 

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