Nach nur acht Jahren auf dem deutschen Markt verkauft die US-Modekette Gap ihre Geschäfte in Deutschland zum 1. August. Die zehn Läden, vornehmlich in guten Großstadtlagen, übernimmt der schwedische Modehersteller Hennes & Mauritz.

Den Ausstieg begründet das amerikanische Modeunternehmen mit einer Konzentration auf Märkte, die ein größeres Wachstum versprächen. Laut H&M werden die Mitarbeiter der zehn Geschäfte übernommen. Im Herbst sollen dann die neuen H&M-Filialen eröffnen. Einige davon sind als Konzeptshops geplant - für Teenager-Mode, für Menswear und Damen-Unterwäsche, wie H&M-Vorstandschef Rolf Erikson am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der deutsche Markt war für Gap der kleinste weltweit, nicht einmal 1 Prozent des Gesamtumsatzes (zuletzt 12,9 Milliarden Euro) kam aus Deutschland. Im Heimatmarkt USA betreibt Gap zurzeit 2700 Shops, dazu kommen 350 Läden in Kanada, Frankreich, Großbritannien und Japan.

 

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