Der Londoner Milliardär Philip Green hat sein Übernahmeangebot für die britische Warenhauskette Marks & Spencer endgültig zurückgezogen. Die Leitung von Marks & Spencer habe ihm die Einsicht in interne Unterlagen verweigert, begründete Green seinen Rückzug. Um eine Kaufofferte abgeben zu können, wäre eine Prüfung der aktuellen Geschäftslage nötig gewesen. Zuletzt wollte Green 9,1 Milliarden Pfund für die Handelskette ausgeben. Der Verwaltungsrat von Marks & Spencer lehnte das Angebot ab, da es nicht dem wahren Unternehmenswert entspräche.

Green kündigte nun einen Kampf um die Marktanteile auf dem britischen Textilmarkt an. Zu seinen Konzernen Arcadia und BHS gehören die Modeketten Topshop, Dorothy Perkins und Miss Selfridge, die zusammen auf 220 Filialen in Großbritannien kommen und einen Marktanteil von 9,3 Prozent haben.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN