Bei H&M geht es weiter aufwärts: Das Bekleidungsunternehmen Hennes & Mauritz, mit Sitz in Stockholm konnte auch im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres, das am 31. Mai endete, seine Umsätze konzernweit um acht Prozent steigern. Der Umsatz betrug 24,98 Milliarden Schwedische Kronen, im Vorjahr waren es noch 23,07 Milliarden Schwedische Kronen gewesen. Der Gewinn kletterte um 5,7 Prozent auf 4,5 Milliarden Schwedische Kronen. In Deutschland setzte der Modekonzern 8,3 Milliarden Schwedische Kronen um, das sind 3,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Im zweiten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres betrug der Umsatz 13,22 Milliarden Schwedische Kronen, der Gewinn lag bei 2,7 Milliarden Schwedische Kronen. Verglichen mit dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres, sanken die Verkaufspreise um durchschnittlich fünf Prozent, was laut H&M, vor allem an dem niedrigen Dollarkurs lag. Während der letzten sechs Monate eröffnete H&M weltweit 57 neue Geschäfte - die meisten davon in Deutschland: Hier kamen zu den 236 Filialen elf neue hinzu. Im März wurden die ersten beiden H&M-Filialen in Kanada eröffnet. Die Verkäufe fielen höher als erwartet aus und die Kosten konnten mit Unterstützung von H&M in den USA niedrig gehalten werden. Insgesamt betreibt H&M nun 994 Shops weltweit.

Auch in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres bleibt der Bekleidungskonzern auf Expansionskurs. Noch einmal 80 neue Filialen sollen in Deutschland, Frankreich, Spanien und den USA eröffnet werden. Acht Läden will H&M noch in diesem Jahr schließen. Im Mai unterzeichneten die Schweden einen Vertrag für ihre erste Niederlassung an der amerikanischen Westküste in San Francisco. Die Eröffnung ist für Herbst nächsten Jahres vorgesehen.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN