Am vergangenen Wochenende war es mal wieder so weit: Das schweizerische Städtchen Luzern verwandelte sich für drei Tage zum Mekka der Modewelt. Vor elf Jahren fand das Gwand Fashion Festival zum ersten Mal statt, damals stand noch die Förderung junger Designer aus der Schweiz im Mittelpunkt - inzwischen hat sich das Festival internationaler ausgerichtet. Immerhin ist der "Swiss Textiles Award" mit 150 000 Schweizer Franken der höchst dotierte Modewettbewerb der Welt. Entsprechend eindrucksvoll liest sich die Liste der Teilnehmer, ausnahmslos Designer, die sich schon auf dem Weg zum Modeolymp befinden: Cosmic Wonder aus Japan, das Designehepaar Eley Kishimoto aus Großbritannien, der Franzose Haider Ackermann, die in London lebende Griechin Sophia Kokosalaki, Laurent Mercier aus der Schweiz, das Label Lutz aus Deutschland und Frankreich und Preen by Thornton Bregazzi aus Großbritannien.

Die Kollektionen wurden am Sonnabend im Rahmen einer großen Modenschau im Hotel Schweizer Hof präsentiert. Eine Jury aus Modefachleuten entschied sich schließlich für Haider Ackermann als Gewinner des Hauptpreises, der am Sonnabend bereits zum fünften Mal vergeben wurde. Die 150 000 Franken werden aber nicht einfach auf Ackermanns Konto überwiesen, die Summe soll vielmehr helfen, ganz gezielt den Aufbau einer internationalen Modekarriere, an deren Anfang alle genannten Kandidaten stehen, zu unterstützen.

Den mit 80 000 Schweizer Franken dotierten Ackermann-Preis erhielt das Label Lutz, das von Lutz Huelle und David Ballu geführt wird. Für den Versandhauskatalog Ackermann soll eine verkäufliche Kollektion entworfen und anschließend produziert und vertrieben werden. Im vergangenen Jahr erhielt der belgische Designer Raf Simons den "Swiss Textiles Award".

 

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