Der Modekonzern Hucke mit Hauptsitz in Lübbcke muss für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/05, das am 31. Oktober 2004 endete, einen Umsatzrückgang hinnehmen. So sank der Umsatz um 16 Prozent auf 70,6 Prozent. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 83,9 Millionen Euro gewesen. Wie das Unternehmen am Mittwoch miteilte, waren für den Umsatzrückgang interne Umsatzbereinigungen zur Optimierung der Deckungsbeitragssituation der einzelnen Divisionen, die Einstellung des Labels John Slim, sowie die anhaltende Orderzurückhaltung des Handels verantwortlich. Speziell der Markt der Fitnessbekleidung sei von der Konsumzurückhaltung und dem krisengeprägten Orderverhalten einzelner Großkunden getroffen worden.

Das Exportgeschäft sei strukturell dadurch nicht belastet worden. Die Exportquote erhöhte sich von 49,8 Prozent auf 52,2 Prozent in den ersten sechs Monaten diesen Jahres. Das erste Halbjahr schloss die Hucke AG, zu der die Marken Hucke woman, Venice Beach, Frank Eden, Bush, Whoopi, Steiff Kids' Collection und More & More Kids & Teens gehören, mit einem negativen Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von minus 2,5 Millionen Euro ab. Im Vorjahr hatte das Ergebnis vor Steuern minus 0,2 Millionen Euro betragen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/05 erwartet der Vorstand der Hucke AG ein gegenüber dem Vorjahr zwar verbessertes aber operativ nicht ausgeglichenes Ergebnis.

 

 

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