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Interview: Irina Hiller über ihre Stelle als District Manager bei Calzedonia

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Von Partner

23. Feb. 2018

Mode

Karriere in der Mode ist ein wichtiges Thema auf FashionUnited. Mit dieser Interview-Serie zeigen wir, wie vielseitig die Branche ist und stellen Personen vor, die in der Modeindustrie arbeiten. Aktuell sprachen wir mit Irina Hiller von Calzedonia Germany, die FashionUnited mehr zu Ihrer Rolle als District Managerin erzählt hat.

Sie sind District Manager bei Calzedonia, wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Ich betreue aktuell vier Stores von Calzedonia mit ca. 20 Mitarbeitern und jeder Tag bringt neue spannende Herausforderungen mit sich – daher lässt sich ein typischer Arbeitstag eigentlich nicht direkt definieren. Grundsätzlich starte ich aber den Tag recht früh, weil ich gerne relaxt und strukturiert die Woche beginne. Bei einer Tasse Kaffee analysiere ich mit meinem iPad die einzelnen Stores hinsichtlich der Umsätze und checke meine E-Mails. Während dieser Tätigkeiten ergeben sich unterschiedliche To-dos für die Woche, welche ich mir notiere und gerne mit den Mitarbeitern aus den Stores im Laufe des Tages, bzw. der Woche bespreche. Gegen 9:00 Uhr mache ich mich dann auch schon auf den Weg, um im ersten Store den Arbeitstag zu starten. Noch auf dem Weg dorthin, telefoniere ich gerne mit meinen Storemanagerin und bespreche mit Ihnen die Tagesabläufe. Im Store angekommen startet mein eigentlicher Visit und hier achte ich auf die richtige Präsentation der Ware, Aufbau des Stores, auf die Stimmung unter den Mitarbeitern, auf die Ordnung und Sauberkeit sowie natürlich auf den Verkauf selbst. Hier ist absolute Hands-on Mentalität gefragt, d. h. auch ich als District Manager packe mit an und stehe auf der Verkaufsfläche. Ein wichtiger Punkt der mich in meinem Alltag begleitet, ist das Arbeiten an der Beziehung zu meinen Mitarbeitern. Eine gute Führung zeichnet sich immer durch „Caring“ und „Demanding“ aus. Da gehört für mich neben der Förderung der Mitarbeiter dazu, auf einzelne Mitarbeiter einzugehen und auch mal Smalltalk zu halten, zum Beispiel wenn eine Prüfung geschrieben wurde oder ein Urlaub stattgefunden hat. Bevor ich den Store verlasse, gebe ich gerne ein Feedback bezüglich des Tages an meine Mitarbeiter und habe immer noch ein paar motivierende Worte an das Team.

Welche technischen Mittel nutzen Sie im Beruf am meisten (Handy, PC etc.)?

In meinem Beruf sind Firmen-iPad und Handy nicht wegzudenken. Bei einem aktiven Job wie dem des District Managers arbeite ich häufig von unterwegs aus und benötige daher auch mobile technische Mittel.

Wie lange arbeiten Sie bereits bei Calzedonia?

Bei Calzedonia bin ich schon seit fast vier Jahren. Angefangen habe ich als Verkäuferin in einem kleinen Store. Dort habe ich mich schnell beweisen können und wurde von meiner damaligen District Managerin zur Store Managerin befördert. Ich habe schon früh geäußert, dass mein Wunsch wäre, mich zur District Managerin hoch zu arbeiten und sie hat mir die notwendigen Instrumente gereicht, um dieses Ziel zu erreichen. Nach ca. einem Jahr wurde mir die Gelegenheit geboten, in einem unserer Flagship Stores die Storemanager Rolle einzunehmen und mich so unter Beweis zu stellen, um der District Manager Position noch ein Stück weit näher zu kommen. Nach dieser erfolgreichen Phase habe ich es endlich geschafft und mein Traum, die Position des District Managers, wurde durch mein Einbringen, meine Motivation und durch die Unterstützung von Calzedonia erfüllt.

Welcher Tag bei Calzedonia wird dir immer in Erinnerung bleiben?

Ich habe ursprünglich meine Karriere als Verkäuferin im Unternehmen begonnen und wurde zur Store Managerin befördert. In Erinnerung wird mir daher immer der Tag bleiben, an dem mir verkündet wurde, dass ich zu einer District Managerin weiterentwickelt werde. Das war für mich ein ganz besonderer Tag, da ich für mein tägliches Einbringen und intensives Arbeiten anerkannt und belohnt wurde.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Beruf?

Ich denke nur wenige können von sich behaupten, seinen Job zu lieben. Doch ich kann es Tatsächlich. Jeden Tag wirst du vor eine neue Herausforderung gestellt, die du mit Organisation und Motivation lösen musst. Was mir an meinem Beruf so gefällt?

Kein Tag gleicht dem anderen, kein Tag ist bisher vergangen an dem ich nicht etwas Neues hinzu gelernt habe, manchmal aus der Situation heraus und manchmal aber auch aus Fehlern die man natürlich auch mal macht und machen darf.

Was ist besonders wichtig, um District Manager bei Calzedonia zu werden?

Das Wichtigste für den Beruf des District Managers bei Calzedonia ist es, die eigene Persönlichkeit mit in den Job einzubringen und als Vorbild zu handeln. Dynamisch sein, pure Motivation, gute Laune und Leidenschaft sind nur einige der Werte von Calzedonia, die uns verbinden und die wir auch auf unsere Mitarbeiter übertragen.

Wollten Sie schon immer in der Modeindustrie arbeiten?

In der Modeindustrie arbeiten wollte ich - wie vermutlich viele Frauen - schon immer.

Daher habe ich bereits mit meiner Ausbildung als Modeschneiderin den ersten Baustein für meine Karriere gesetzt.

Auf was könnten Sie in Ihrem Leben nicht verzichten?

Auf Schokolade könnte ich niemals in meinem Leben verzichten – sie versüßt mir jeden Tag.

Wenn Sie nicht bei Calzedonia als District Manager arbeiten würden, welchen Karriereweg hätten Sie sonst eingeschlagen?

Grundsätzlich sehe ich mich auf jeden fall in der Textilbranche, da fühle ich mich zu Hause. Ich habe bereits schon meine Ausbildung in der Textilen Branche absolviert und auch Einblicke durch ein Studium erhalten und möchte mich stets in einem flexiblen, abwechslungsreichen und modischen Umfeld entfalten. Vielleicht würde mich daher auch das Projektmanagement interessieren, jedoch bin ich sehr froh dass es so ist wie es ist ☺!

Haben Sie Tipps für alle, die Interesse haben bei Calzedonia zu arbeiten? Gibt es ein No-Go?

Mein Tipp an alle die Interesse an einem Job bei Calzedonia haben: Bleibt authentisch, packt mit an und stellt euch niemals als „Manager“ über eure Mitarbeiter im Store. Im Gegenteil: Schätzt und fördert sie, denn nur dann werdet ihr als Führungskraft anerkannt und auf offene Ohren stoßen.

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Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Calzedonia erstellt.