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Interview: Karoline Werner von The Kooples über Ihre Stelle als HR & Recruiting Verantwortliche für Deutschland

Karriere in der Mode ist ein wichtiges Thema auf FashionUnited. Mit dieser Interview-Serie zeigen wir wie vielseitig die Branche ist und stellen Personen vor, die in der Modeindustrie arbeiten. Aktuell sprachen wir mit Karoline Werner von The Kooples, die FashionUnited mehr zu Ihrer Rolle als HR & Recruiting Verantwortliche für Deutschland erzählt hat.

Sie sind verantwortlich für den Bereich HR & Recruiting bei The Kooples Germany, wie sieht Ihr typischer Arbeitstag aus?

Schwierig von einem typischen Arbeitstag zu sprechen, was ich aber auch ganz schön finde, denn so bleibt es abwechslungsreich. Während ich Ihre Fragen beantworte zum Beispiel, sitze ich im ICE von Berlin nach Hamburg, um unsere Concessions Flächen dort zu besuchen und einige Gespräche mit Bewerbern vor Ort zu führen. Ich bin bei The Kooples u.a. verantwortlich für den Recruitingprozess deutschlandweit. Unser Head Office befindet sich in Berlin, was bedeutet, dass ich nicht immer an jedem unserer Standorte persönlich vor Ort sein kann, so führe ich bspw. auch gerne erste Skype Interviews mit den Bewerbern, die sich für die Standorte außerhalb von Berlin bewerben. Persönliche Gespräche führe ich aber am liebsten. Ich kümmere mich zudem um den reibungslosen Onboardingprozess neuer Mitarbeiter, reporte monatlich Informationen zur korrekten Gehaltsabrechnung unserer Mitarbeiter und bin immer auch ein Ansprechpartner in unterschiedlichsten Belangen für all unsere Mitarbeiter – vom Kummerkasten bis zur Frage nach dem Resturlaubsanspruch – da kann alles dabei sein.

Wie lange arbeiten Sie bereits bei The Kooples

Anfang Januar feiere ich bereits meine 3-jährige Firmenzugehörigkeit.

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Beruf?

Als Personaler, vor allem in der Retail Branche wird es einem nie langweilig, was nicht immer ein Segen ist lacht. Der enge Bezug zu unseren Mitarbeitern, der mir auch sehr wichtig ist, aber auch das ständige Kennenlernen neuer Menschen und Personentypen, gefällt mir ebenfalls sehr. Dadurch lerne ich auch einfach selbst täglich etwas dazu, sei es z.B. mich spontan neuen Situationen gegenüber stehen zu sehen und entsprechend reagieren zu müssen. Das Schöne ist aber auch, dass ich mit vielen jungen Menschen zu tun habe, denen ich sehr gerne zur Seite stehe und sie fördere. Ich bin eine sehr unterstützende Person und zeige jungen Menschen, die sich am Anfang ihres Berufslebens befinden gerne ihre Talente und Stärken auf. Aber ich selbst nehme auch viel aus solchen Kontakten mit und bin eine Person, die sich gerne von jüngeren Generationen Neues erklären lässt.

Interview: Karoline Werner von The Kooples über Ihre Stelle als HR & Recruiting Verantwortliche für Deutschland

Was ist besonders wichtig, um im Bereich HR & Recruiting bei The Kooples zu arbeiten?

Sich mit gängigen HR / Recruiting und auch Arbeitsrechtsthemen auszukennen, ist nicht unerheblich. Ich habe mich in meinem Masterstudium der Wirtschaftswissenschaft auf HR Management spezialisiert, sodass ich dahingehend schon auf eine solide theoretische Basis zurückgreifen kann. Vor The Kooples war ich bereits fast zwei Jahre lang bei einem textilen Retailer als HR / Recruiting Verantwortliche tätig und habe vor Jahren neben dem Studium selbst im Verkauf gearbeitet. Meiner Ansicht nach hilft es enorm, Abläufe im Verkauf zu kennen und zu verstehen, die Prioritäten der Flächenmitarbeiter richtig einschätzen zu können und vor allem sich selbst nicht zu ernst zu nehmen.

Wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?

Wenn ich morgens ankomme, noch aufgeräumt, da ich jeden Abend, wenn ich meinen Schreibtisch verlasse, der im übrigen corporate identity like natürlich schwarz ist, diesen aufräume. Im Laufe des Tages jedoch entwickelt sich ein leichtes bis mittelschweres Chaos auf meinem Tisch, durch das auch nur ich durchsehe. Das Genie überblickt das Chaos, sag ich immer lacht.

Wollten Sie schon immer in der Modeindustrie arbeiten?

Tatsächlich nimmt das Thema Mode schon eigentlich seit ich denken kann, einen wichtigen Stellenwert in meinem Leben ein. Mit seinem Outfit kann man so viel nach Außen spiegeln, man kann zeigen, wer man ist oder auch sein möchte, es spiegelt Stimmungen wider oder lässt einen sich besser fühlen, wenn man evtl. einmal einen schlechten Tag hat. Ich verbinde mit dem Thema Mode wirklich sehr viel, habe mich als Teenager auch in alle Stilrichtungen hin ausprobiert und möchte keine Phase, so experimentell sie auch gewesen sein mag, missen. Also ja, ich denke, es lief schon immer auf die Modebranche hinaus für mich.

Was ist Ihr Lieblings-Kleidungsstück?

Was für eine gemeine Frage! Jemanden, der in der Modebranche tätig ist, sich auf ein Stück festlegen zu lassen, das ist wirklich schwierig. Aber ich würde sagen Jacken aller Art, ob Trenchcoats, Lederjacken, Bomber, (oversized) Blazer, Wollmäntel... und natürlich Schuhe, muss ich erwähnen!

Haben Sie Tipps für alle, die Interesse haben bei The Kooples zu arbeiten? Gibt es ein No-Go?

The Kooples ist ein Premiumunternehmen. Ich erwarte von meinen Bewerbern, dass sie sich mit dem Thema Premiumsegment auseinander gesetzt haben, das ihnen die Unterschiede zum Fast Fashion aber auch zum Luxus Segment bewusst sind. Das wichtigste für mich ist, die Motivation meiner Bewerber zu spüren. Wenn sie mir ihre Motivation sowohl für das Thema Mode und Kundenservice als auch die Motivation für und mit der Brand zu arbeiten, glaubhaft vermitteln können; wenn sie sich zudem mit unserer DNA und unseren Produkten identifizieren können und mir davon ein glaubhaftes Bild im Gespräch zeichnen, sind tatsächlich die Jahre an Berufserfahrung, ob vorhanden oder nicht vorhanden, eher zweitrangig für mich. Wer motiviert ist, ist bereit alles zu lernen und wird dies auch spielend leicht tun. Zudem haben wir sehr heterogene Teams, mit vielen sehr gut ausgebildeten Mitarbeitern, die ihr fachliches Know How mit neuen Teammitgliedern immer gerne teilen. Wir haben eine sehr kooperative und teamorientierte Unternehmenskultur in Deutschland aufbauen können und stehen auch alle für einander ein. Dahingehend wäre ein No-Go, wenn jemand absolut kein Team Player ist und nur sein „Ego-Ding“ durchziehen möchte. Unauthentische Personen, Personen, die meinen unehrlich sein müssen, um besser dazustehen, sind ebenfalls ein No-Go. Je authentischer und ehrlicher eine Person im Gespräch ist, desto besser.

Wenn Sie nicht bei The Kooples als HR & Recruiting Verantwortliche arbeiten würden, welche Karriereweg hätten Sie sonst eingeschlagen?

Gute Frage! Mein Lebensmotto ist ja eher lebe im Hier und Jetzt. Ich versuche mir nicht viele Gedanken zu machen, über vergangene Dinge, die ich nicht mehr beeinflussen kann. Jedoch stand ich tatsächlich zu Beginn meines Studiums vor der Entscheidung Medizin- oder Wirtschaftsstudium. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass es schon genau richtig ist, wo ich gerade bin.

Was war der beste Rat, den Sie bekommen haben?

Ein früherer, sehr lieb gewonnener Kollege aus dem IT Bereich hat immer zu mir gesagt: Karoline, it is like it is! Er meinte damit, ich solle nicht immer zu viel Energie darauf verschwenden, mich über Dinge zu ärgern oder über Dinge zu lange zu grübeln, die ich nicht ändern kann, sondern einfach bestimmte Dinge hinnehmen und quasi loslassen. Es vergingen einige Jahre, aber ich würde heute sagen, die Botschaft ist angekommen, danke.

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Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit The Kooples erstellt.

Foto: The Kooples