Jeans von der Arbeiterhose zum Modeaccessoire
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Die Jeans hat eine interessante Entwicklungsgeschichte wie kein anderes Kleidungsstück. Laut einer Studie hat jeder deutschsprachige Bürger mindestens eine Jeans im Kleiderschrank stehen. Das Kult-Kleidungsstück erfreut sich insbesondere dieser Tage großer Beliebtheit und liegt in diesem Jahr wieder voll im Trend. Die Jeans wurde 1837 als eine strapazierfähige Arbeitsbekleidung auf den Markt gebracht. Im Laufe der Jahre hat sie sich jedoch zu einem gesellschaftsfähigen Modeaccessoire gewandelt.
Die Geburt einer Legende
Levi Strauß gilt als der Erfinder der Jeans und ist auch Namensgeber für die gleichnamige weltbekannte Jeansmarke. Der aus einer Arbeiterfamilie stammende Jude kam 1829 in Bamberg zur Welt und wanderte schon in seiner Jugend mit seiner Familie nach Amerika aus, wo er in San Francisco in Zeiten des Goldfiebers sein erstes Geschäft gründete. In seinen Anfängen handelte er mit Stoffen und Waren und fand dabei heraus, dass vor allem bei den Goldgräbern strapazierfähige Hosen gefragt waren. Dadurch kam er auf die Idee Hosen aus starkem Segeltuch zu schneidern, die anfangs noch durch traditionelle Hosenträger gehalten wurden. Eines Tages kam Levi Strauß durch einen glücklichen Zufall mit dem Schneider Jacob Davis zusammen, der auf die brillante Idee kam, die Nähte der Jeanshose mit Nieten zu verstärken. Levi ersetzte daraufhin das Segeltuch durch blaues Denim und verstärkte noch die Ecken der Taschen mit Nieten. Am 20. Mai 1873 wurde das Patent angemeldet und die Jeans trat ihren globalen Siegeszug an. Es sollten aber noch mehr als 50 Jahre vergehen, bis der Begriff Blue Jeans geboren war und die Hosenträger durch den Gürtel ersetzt wurden.
Von der Arbeiterhose zum Modeaccessoire
Die Geschichte der Jeans ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Die ursprüngliche Arbeiterhose wurde in ihren Anfangsjahren von Goldgräbern, Cowboys und Farmern getragen. Im Laufe der Jahre konnte die Jeans die Massen begeistern und für sich gewinnen, so dass sie heutzutage ein Outfit für jede Lebenslage darstellt. Heute gibt es kaum eine Person, die nicht mindestens ein Paar Jeans bei sich zu Hause stehen hat und regelmäßig trägt. Die Blue Jeans ist mittlerweile in den unterschiedlichsten Ausführungen, Schnitten und Stilen erhältlich, so dass für jedermann die geeignete Version dabei ist. Um sich die perfekte Jeans auszusuchen, die zu dem eigenen Kleidungsstil optimal passt, kann man sich auf diversen Kaufberatungs-Seiten darüber informieren. Auf den Webseiten von Galeria Kaufhof finden Sie nützliche Informationen über Jeans Hosen, die Sie bei der Auswahl der perfekten Jeans für Ihren Kleidungsstil unterstützen können.
Der Weg nach Europa
Die Jeans war in ihren Anfangsjahren ausschließlich in den USA erhältlich, wo sie sich kontinuierlich großer Beliebtheit erfreute. Erst im Laufe des Zweiten Weltkriegs kam die Blue Jeans nach Europa, da die amerikanischen Soldaten vorwiegend Jeans trugen. In Deutschland hatte es die Texashose, wie die Jeans oft genannt wurde, zu Beginn nicht leicht. Insbesondere die ältere Generation war der neuen Hose aus Amerika skeptisch gegenüber, denn die Neuheit aus Amerika galt als jung und rebellisch. Einige gingen sogar so weit, dass sie die Jeans als Symbol gegen Autorität und Ordnung bezeichneten. In der DDR war die Jeans zudem eine Zeitlang verboten und durfte z. B. in der Schule und auf Tanzveranstaltungen nicht getragen werden. Trotz alldem konnte nichts den Erfolg der Jeans verhindern und Filmstars wie Marlon Brando und James Dean trugen wesentlich zur Popularisierung der Blue Jeans bei, indem sie zu Stilikonen der Jeans-Generation wurden. Dank der jungen Generation begann die Blue Jeans ihren Siegeszug in Europa und erhielt in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts Einzug in die Modewelt. Die erste Jeans wurde 1918 in Europa gefertigt und seit 1953 gibt es auch Jeans-Modelle für Frauen.
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