Die Produzenten von Kunstfasern und technischen Fasern wenden sich offenbar verstärkt den mittel- und osteuropäischen Märkten zu. Diese angesichts der Wachstumspotentiale in den asiatischen Staaten überraschende Erkenntnis präsentiert das Fachmagazin "Technical Textile Markets" (TTM) in seiner aktuellen Ausgabe. Entscheidend für das verstärkte Interesse an Mittel- und Osteuropa seien demzufolge das Angebot an gut ausgebildeten Arbeitskräfte und eine verlässliche Infrastruktur. Außerdem werde im Zusammenhang mit der EU-Erweiterung mit stärker steigenden Wachstumsraten in der Region gerechnet. Insbesondere die osteuropäischen Neumitglieder der EU ziehen nach Auskunft von TTM Investoren aus der Branche an. So habe das Unternehmen Johns Manville, das technische Fasern produziert, bereits einen Standort in der Slowakei. Kimberley-Clark plane ebenfalls eine Expansion nach Osteuropa.

Neben den neuen EU-Staaten gilt vor allem Russland als Zukunftsmarkt. Aufgrund steigender Kaufkraft rechne man hier allgemein mit einer steigenden Nachfrage nach Produkten aus technischen Fasern und hochwertigen Kunstfasern, so TTM.

 

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