Der weltweit größte Jeanshersteller Levi Strauss mit Hauptsitz in San Francisco kann nach dem dritten Quartal, das am 29. August endete, wieder optimistischer in die Zukunft sehen. Auch wenn der Umsatz weiter abnahm, konnte das Unternehmen erstmals wieder in die Gewinnzone zurückkehren. So sank der Umsatz im dritten Quartal um 8,2 Prozent auf 995 Millionen US-Dollar (808,6 Millionen Euro), währungsbereinigt waren es 10,2 Prozent. Im Vorjahreszeitraum betrug der Umsatz noch 1,08 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn kletterte auf 46,6 Millionen US-Dollar, im dritten Quartal 2003 musste Levis Strauss noch einen Verlust von 4,3 Millionen US-Dollar hinnehmen.

Dass der Jeans-Konzern wieder Gewinne macht, ist vor allem den Umstrukturierungen in Europa und Nordamerika zu verdanken. So wurden Lizenz- und unprofitable Geschäfte aufgegeben, ebenso wurden die Geschäftstätigkeiten im Bereich der Ausverkäufe und verbilligter Waren eingeschränkt. Im November soll ein Werk in Australien geschlossen werden.

"Wir machen, was wir angekündigt haben", sagt Phil Marineau, CEO von Levi's. "Unser Geschäft ist heute gesünder und konkurrenzfähiger als zu Beginn des Jahres. Dazu kommt die Stärkung unserer finanziellen Performance und wir haben die Zahl unserer Konsumenten mit unseren neuen Marketingmaßnahmen und Produktinnovationen erhöht."

 

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