Vielleicht könnte "COLORS 1000 Signs" auf der nächsten Reise nach Australien hilfreich sein: Denn in diesem Buch findet man auch eine Erklärung, warum es auf dem fünften Kontinent Schilder gibt, auf denen ein Känguru abgebildet ist.

Die Welt ist voller Verkehrszeichen, die uns erklären, was wir zu tun oder zu lassen haben. Fotografen des Benetton-Magazins COLORS haben nun ihre Liebe zum Schild entdeckt: Über drei Jahre lang haben sie überall auf der Welt Schilder fotografiert. Die tausend Lieblingsfotos der Mitarbeiter von COLORS wurden nun zu einem Buch zusammengestellt: "COLORS 1000 Signs" ist im Mai 2004 im Kölner Taschen-Verlag erschienen. Schilder aus über 90 Ländern sind hier abgebildet. Sie sollen, so die Absicht der COLORS-Redaktion, nicht nur interessant und schön anzusehen seien, sondern auch als Denkanstoß dienen: "Oft sprechen winzige Augenblicke Bände über die kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten eines bestimmten Kulturkreises." Im Textteil des Buches werden diese Unterschiede näher betrachtet und erläutert: So kann man erfahren, wieviel Teer täglich in den USA zum Straßenbau verwendet wird, warum das Stoppschild (auf dem in Quebec ARRET und in Marokko KOF steht) als einziges offizielles Schild acht Ecken hat.

In ""COLORS 1000 Signs" werden Menschen vorgestellt, für die Schilder ein wichtiger Teil ihres Lebens sind. Zum Beispiel Dusit Somsak, der in Bangkok den Verkehr regelt, die Polizistin Anamelba Mejia Siguenas, die in Peru Strafzettel verteilt und dafür von chauvinistischen Autofahrern angegriffen wird, Rafik Karaouzen, der für die Kairoer U-Bahn Tunnel entwirft oder Abdul Samad aus Bangladesch, der an römischen Ampeln Windschutzscheiben putzt. Das Buch ist in zwei mehrsprachigen Ausgaben erschienen (in English, Deutsch und Französisch, und in Spanisch, Italienisch und Portugiesisch).

 

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