Die Sportartikel-Lieferanten in der Schweiz wollen die Zukunft der dortigen Sportverbundgruppe Fair Play International Sports GmbH unterstützen. Im Rahmen einer Zusammenkunft in Spreitenbach informierten Friedrich Wilhelm Metzeler, der vorläufige Insolvenzverwalter des Handelskonzerns Garant Schuh + Mode AG, Erika Reinhard, Vorstandsmitglied von Garant, sowie Brigitte Marti als Vertreterin von Fair Play die Lieferanten über die Perspektiven der Verbundgruppe Garant und der Schweizer Sportverbundgruppe Fair Play. Auch der Verband Schweizerischer Sportartikel-Lieferanten, war mit seinem Präsidenten Guido Mätzler und dem Geschäftsführer Peter Hug vertreten. Wie Garant in einer Pressemitteilung am Mittwoch mitteilte, habe Guido Mätzler im Namen der Lieferanten ein positives Resümee gezogen. Darüber hinaus werde die Existenz einer zweiten starken Schweizer Sporteinkaufsgruppe begrüßt. Mätzler gehe davon aus, dass die Mehrzahl der Lieferanten im Interesse von Fair Play wieder mit Garant in die Zentralregulierung einsteigen werde.

Als Tochtergesellschaft von Garant habe die Schweizer Sportverbundgruppe unter dem Insolvenzantrag von Garant gelitten. Fachhändler und Lieferanten hätten verunsichert auf die Ereignisse in Düsseldorf reagiert, hieß es weiter in der Mitteilung. "Durch das sehr positive Signal der Lieferanten können wir nach den Turbulenzen der letzten Wochen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken", sagte Brigitte Marti. "Die Voraussetzungen sind geschaffen, dass wir unseren Händlern die Zentralregulierung und alle übrigen wichtigen Dienstleistungen wieder in vollem Umfang anbieten."

 

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