Londoner Modewoche: Gotisches Schwarz, Armeegrün und cremiges Winterweiß prägen Herbst/Winter 2026
Die Stimmung auf der Londoner Modewoche für Herbst/Winter 2026 war spürbar gedämpft. Schwarz gab den Ton an, während Burgunderrot und Braun für nuancierte Abwechslung sorgten. Armeegrün, das bereits in der Pre-Fall-Saison 2026 und auf der NYFW HW26 eine wichtige Rolle gespielt hatte, blieb prägend und unterstrich die utilitaristische Ausrichtung vieler Looks. Grau behauptete sich erneut als Schlüsselfarbe für elegante, maßgeschneiderte Anzüge. Akzente in Marine- und Himmelblau setzten dazu einen frischen, saisonalen Kontrast.
Zwischen zahlreichen alternativen und avantgardistischen Entwürfen fiel zudem ein unpraktisches, aber wirkungsvolles cremiges Winterweiß auf. Von Kopf bis Fuß getragen, sorgte es auf mehreren Laufstegen als markanter Kontrast für Aufsehen.
Neugotisches Schwarz
Schwarz war die vorherrschende Farbe auf den Laufstegen und wurde vielfach für Entwürfe mit neugotischem Flair eingesetzt. Spitze, Tüll, Stickereien und Bänderverzierungen wirkten deutlich von der Neuverfilmung von Emily Brontës düsterem Meisterwerk „Sturmhöhe“ inspiriert.
Cremiges Winterweiß
Londoner Designer:innen setzten luxuriöse Materialien wie Seide, Webpelz, Kaschmir und Mohair für elegante Einzelteile in cremigem Winterweiß ein. Ein Seidenoverall von Patrick McDowell zeigte Details im Stil der 1930er-Jahre. Bei Edeline Lee fiel ein Wollmantel mit langen Fransen auf, während ein weiteres Modell bei Joseph mit Marabu-besetzten Manschetten akzentuiert war.
Das ‘Groutfit’ kehrt zurück
Designer:innen ließen sich von der klassischen Herrenmode inspirieren und interpretierten maßgeschneiderte Einzelteile sowie elegante Anzüge aus grauen Wollstoffen neu. Bei Erdem wurde eine graue Fischgratjacke mit bewusst unversäuberten Nähten gezeigt, kombiniert mit einem passenden, ebenfalls ungesäumten Faltenrock. In ähnlicher Weise präsentierte Emilia Wickstead einen Rock im Prince-of-Wales-Karo mit offener Saumkante.
Armeegrün
Armeegrün erwies sich auf mehreren Londoner Laufstegen als prägende Farbe und etablierte sich als vielseitiger Neutralton für utilitaristisch inspirierte Looks. Sinead Gorey präsentierte ein Sweatshirt aus technischem Stoff mit Schulterklappen, kombiniert mit einer passenden Hose und in der Taille durch ein Korsett im Baskenstil geschnürt. Simone Rocha kooperierte unterdessen mit Adidas Originals, um Designs zu entwickeln, die funktionale Nützlichkeit mit sportlichem Touch verbinden.
Brauntöne
Brauntöne wurden für strukturierte Kleidungsstücke aus Strick, Häkelarbeiten, Tweed und Wolle eingesetzt. Bei Joseph wurde ein dunkelbraunes Oberteil mit passendem Rock in Leiterstich-Optik durch einen Samtgürtel in Burgunderrot akzentuiert. Agro Studio kombinierte verschiedene karierte, genoppte und melierte Tweeds in Braun und Blassgelb.
Himmel- und Marineblau
Inmitten eines Meeres von dunklen und monotonen Farben wirkten Akzente in Marine- und Himmelblau wie eine visuelle Erholung auf den Londoner Laufstegen. Bora Aksu und Yasuko Furuta von Toga setzten auf einen Lagenlook. Alex S Yu verlieh einem langen, geknitterten, blau gestreiften Hemdkleid mit marineblauem Tüllbesatz und einem dunklen Denim-Overlay Tiefe.
Ist Burgunderrot das neue Schwarz?
Ein tiefes Burgunderrot erwies sich als raffinierte, stimmungsvolle Alternative zu Schwarz. Es etablierte sich als moderner Monochrom-Ton. Bei Temperley London setzten ein aufeinander abgestimmtes Kleid und ein Mantel ein markantes Statement. Beide waren mit einem aufwendigen botanischen Blumendruck verziert. Die Burberry-Show beendete die Londoner Modewoche mit einer Reihe von Looks in Burgundertönen.
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