Nun hat sich auch der in Lüneburg ansässige Damenbekleidungshersteller Lucia AG in die Debatte um angeblich untergewichtige Models eingeschaltet. Die Diskussion war durch die von Heidi Klum moderierte TV-Show "Germany´s Next Topmodel" ausgelöst worden. "Die Lucia AG fordert eine Abkehr von dem 'Mager-Wahn' in der Modebranche", teilte das Unternehmen mit. Dass, wie derzeit vermittelt würde, nur unterernährte Models Erfolg hätten, sei schlichtweg falsch, hieß es weiter: "Die meisten Modeunternehmen suchen normale schlanke Frauentypen, die Persönlichkeit und Charisma haben", so Susanne Hasenbeck, die Werbechefin der Lucia AG. Die Mehrzahl der DOB-Hersteller suche demnach "normal gewichtige Models mit Standard-Maßen - in der Regel Konfektionsgröße 36/38". "Die Schauen in Mailand und Paris sprechen nur eine kleine Zielgruppe an - wir aber die Masse der Frauen und das sind immerhin über 40 Millionen Frauen in Deutschland. Übrigens tragen die meisten deutschen Frauen Größe 40/42 und das ist von dem angeblichen Vorbild weit entfernt", bemerkte Hasenbeck. Die Lucia AG setze daher auf "weiblichere" Models. So sei die aktuelle Frühjahr-Sommer-Kampagne bewusst mit Franziska Knuppe produziert worden, "die als international bekanntes Model mit Größe 36/38 die perfekten Maße für eine feminine Mode hat!", wie Angela Hufenbach, die Chefdesignerin der Marke Lucia, betonte. Das Unternehmen kündigte an, mit dem Auslöser der Debatte, der "Germany´s Next Topmodel"-Kandidatin Irina, die aufgrund von Figurproblemen von der Jury abgelehnt worden war, zusammenarbeiten zu wollen. "Wir sind mit Irinas Vater im Gespräch und werden bestimmt bald mit seiner Tochter als Model arbeiten und das unter seriösen Bedingungen!", so Hasenbeck.

 

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