Die Mariella-Burani-Fashion-Group (MBFG) trotzt der Konjunkturflaute. Das italienische Modeunternehmen mit Sitz in Cavriago konnte seinen Gewinn im Geschäftsjahr 2003 fast verdoppeln und prognostiziert auch für dieses Jahr weiteres Wachstum bei Umsatz und Gewinn. So kletterte der Nettogewinn um 92,2 Prozent auf 21,7 Millionen Euro, 2002 waren es noch 11,3 Millionen Euro gewesen. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2003, das am 31. Dezember endete, 358,3 Millionen Euro und stieg damit um 31 Prozent (2002: 273,9 Millionen Euro).

Für den Anstieg bei Gewinn und Umsatz sieht der Konzern zwei Gründe: Zum einen das Wachstum der eigenen Kollektionen, Mariella Burani, Braccialini und Baldinini, zum anderen die Zuwächse durch Beteiligungen und Ankäufe externer Unternehmen. Dazu gehört auch die deutsche Modemarke René Lezard mit Sitz in Schwarzbach: Seit Dezember hält die Mariella-Burani-Group eine 50-prozentige Beteiligung. René Lezard sei ein wichtiges Fenster in den deutschen Markt, teilte der Vorstand anlässlich der Bilanzpressekonferenz am vergangenen Mittwoch mit.

Auch in diesem Jahr soll der Ausbau der eigenen Geschäfte weiter verfolgt werden. Im Moment führt der Konzern 156 eigene Läden. So wird sich das Vertriebsnetz dank des Kaufes der österreichischen Don Gil GmbH, einer Handelskette mit 37 eigenen Geschäften in Österreich, weiter verdichten. Damit wird MBFG bis Ende 2004 über ein Vertriebsnetz von 200 eigenen Shops bestehen. Der Vorstand erwartet, dass auch in diesem Jahr die Einkünfte zweistellig wachsen werden.

 

 

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