Während der Düsseldorfer Handelskonzern Metro insgesamt im Geschäftsjahr 2004 ein Umsatzplus verzeichnen konnte, musste das zur Metro-Group gehörige Warenhausunternehmen Kaufhof sinkende Umsätze hinnehmen. Die Kaufhof-Warenhäuser seien von der allgemeinen Kaufzurückhaltung und der ausgeprägten Preissensibilität weiter Käuferkreise in Deutschland besonders betroffen gewesen, teilte Metro am Dienstag in Düsseldorf mit. Der Umsatz ging um 1,3 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro zurück. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) sank von 99,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 56,1 Millionen Euro. Das schlechte Ergebnis sei auf den Umsatzrückgang sowie die Einmalaufwendungen für die Restrukturierung der Hauptverwaltung und des Standortportfolios zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit. Im vierten Quartal lag das Ebita leicht über dem Vergleichswert des Vorjahres. Laut Metro soll im laufenden Geschäftsjahr bei Kaufhof die Verbesserung der Ertragslage im Fokus der Unternehmenspolitik stehen.

Erfreulichere Zahlen kann die Metro-Group für den gesamten Konzern verkünden. So stieg der Konzernumsatz um 5,3 Prozent auf 56,4 Milliarden Euro. Währungsbereinigt betrug das Umsatzwachstum 5,5 Prozent. In Deutschland wuchs der Umsatz um 1,7 Prozent auf 28,8 Milliarden Euro. Im Ausland kletterte der Umsatz um 9,2 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro. Der Anteil des Auslandsgeschäfts am Konzernumsatz liegt nun bei 49 Prozent.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 13,9 Prozent auf 2,98 Milliarden Euro. Der Konzernjahresüberschuss betrug 933 Millionen Euro und lag damit um 10,7 Prozent über dem Wert des Vorjahres.

 

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