Die Metro Group verkauft ihre Anteile an der Beteiligungsgesellschaft Divaco. 1998 wurden Firmen wie Kaufhalle, die Schuhkette Reno und die Computerunternehmen Vobis und Maxdata in diese Gesellschaft, da diese außerhalb der Kerngeschäftsfelder der Metro liegen, ausgelagert. Jetzt geht die Divaco für den symbolischen Preis von einem Euro an das bisherige Management. Darüber hinaus verzichtet die Metro Group auf die Rückzahlung ihres Gesellschafterdarlehens in Höhe von 250 Millionen Euro. Die Metro-Group wolle damit einen klaren Schlussstrich unter ihr Engagement der Vergangenheit ziehen, um ihr Profil als international tätiges, transparentes und am Kapitalmarkt orientiertes Handelsunternehmen moderner Prägung zu schärfen, hieß es am Donnerstag aus Düsseldorf.

Das ebenfalls zur Divaco-Gesellschaft gehörende Unternehmen Adler Modemärkte erwarb die Metro Group für 60 Millionen Euro. Wie der Konzern mitteilte, werde eine Konsolidierung nicht erfolgen, da die Textilhandelskette weiterveräußert werden solle.

 

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