Mode als Kulturgut: Der Berliner Salon in der Gemäldegalerie
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Während der Berlin Fashion Week ist der Berliner Salon erneut zu Gast in der Gemäldegalerie am Kulturforum. Die Gruppenausstellung präsentiert die Arbeiten von 45 Designer:innen, darunter 30 neue Labels, und zeigt insgesamt 150 Looks. Ergänzt wird die Ausstellung durch die Kollektionen von sieben Accessoire-Designer:innen.
„Dass ein so prestigeträchtiger Ort wie die Gemäldegalerie die Arbeiten zeitgenössischer Designer:innen zeigt, ist ein starkes Signal für die Bedeutung von Mode als Kulturgut“, sagt Christiane Arp, Vorstandsvorsitzende des Fashion Council Germany.
Seit 2015 bietet der Berliner Salon aufstrebenden Designer:innen während der Modewoche in Berlin eine Plattform. Arp kuratiert die Ausstellung gemeinsam mit Marcus Kurz, Geschäftsführer der Kreativagentur Nowadays, der den Salon zu einer zentralen Bühne für die Förderung deutschen Nachwuchsdesigns machte.
„Die Auswahl der Designer:innen zeigt die Vielfalt, Qualität und gestalterische Stärke der deutschen Designszene. Jede Position steht für eine eigenständige Handschrift und für Mode als zeitgenössischen kulturellen Ausdruck“, so Kurz.
Bereits in den vergangenen Jahren hat der Berliner Salon bewusst den Dialog zwischen zeitgenössischer Mode und historischer Kunst gesucht. Die Designer:innen setzen sich mit Themen wie Identität, Selbstdarstellung und kulturellem Ausdruck auseinander und rücken durch die Inszenierung ihre Arbeiten in einen kunstvollen Kontext. So wird Mode selbst erfahrbar und als kulturelles Medium greifbar.
Unter den teilnehmenden Labels finden sich unter anderem Paula Kunkel, Nadine Aurin, Des Filles Désir und Sofia Hermens Fernandez. Die Ausstellung wird durch die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe unterstützt und bietet den Nachwuchsdesigner:innen eine einmalige Gelegenheit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu präsentieren.
Dieser Beitrag entstand mithilfe von Ole Spötter und Jule Scott.