In New York hat der nächste Winter bereits begonnen - seit Freitag, dem 6. Februar, zeigen die Designer, was im Herbst/Winter 2004/05 vor Wind und Kälte schützen und dabei noch gut aussehen soll. Marc Jacobs meint es gut mit seinen Kundinnen: Pelz wird zu Mänteln, Stolen oder auch mal nur als Verbrämung an Säumen oder als Kragen verarbeitet. Die Rocksäume umspielen wieder die Knie. Überhaupt sind die Entwürfe von Jacobs meist alles andere als frivol und offenherzig: Hoch geschlossene Blusen und Pullover und ebensolche Kleider mit Gürtel oder Samtschleifen in der Taille erinnern zusammen mit Spencerjacken, Bubikragen, 3/4-Ärmeln, weit fallenden Hosen mit Bündchen in der Taille an Katherine Hepburn und Hollywood-Filme der 40er Jahre. Dazu passen die weich fließenden, bodenlangen Abendroben der klassischen Film-Göttinnen. Auch die Farben sind nostalgisch - eher ein wenig verwaschen als schreiend bunt kommen Türkis und Lila daher.

Diane Von Fürstenberg dagegen zeigte eine selbstbewusste, glamouröse Kollektion. Zu Chiffonkleidern werden Pelz-Bomberjacken und kniehohe Stiefel kombiniert. Gefeiert wurden die eleganten, klar geschnittenen Entwürfe von Narciso Rodriguez. Die britische Vogue orakelt gar, dass er mit dieser Kollektion zum dritten Mal hintereinander Designer des Jahres werden könnte. Viele neue Namen mischen sich unter die wohlbekannten - Derek Lam, Tara Subkoff und Bryan Bradley gehören zu der neuen Designer-Generation New Yorks.

Am Freitag, dem letzten Tag der New Yorker Fashion Week, zeigen dann der Shootingstar Zac Posen und die Klassikerin des New Yorker Designs, Donna Karan, was sie für den nächsten Winter kreiert haben.

 

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