Das erste Halbjahr ist für den französischen Handelskonzern enttäuschend verlaufen. Dies lag zum einen an den hohen Abschreibungen und zum anderen an den unter den Erwartungen gebliebenen Umsätzen vor allem der Juwelierkette Bocheron und des Möbel- und Versandhandelsgeschäfts Conforama. Im Luxussegment musste PPR rund 148 Millionen Euro an Abschreibungen hinnehmen - 51 Millionen Euro mussten für Restrukturierungsmassnahmen aufgebracht werden. Der Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2004, das am 30. Juni endete, belief sich auf 11,3 Milliarden Euro, im Vorjahreszeitraum waren es mit 12,2 Milliarden Euro noch 7,4 Prozent mehr gewesen. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank von 581 Millionen Euro im ersten Hablbjahr 2003 um 2 Prozent auf 569 Millionen Euro in diesem Jahr. Da im Vergleich zum Vorjahr keine Sonderbelastungen anfielen, konnte PPR den Nettogewinn um 61,5 Prozent auf 191 Millionen Euro steigern.

Auch wenn Serge Weinberg, der Vorstandsvorsitzende des PPR-Konzerns, bekannt gab, dass man sich in der Strategie der Konzentration auf die Luxusmarken bestätigt sieht, sanken die Umsätze auch in diesem Bereich. So belief sich der Betriebsverlust der Luxusmarke Yves Saint Laurent im ersten Halbjahr 2004 auf 39 Millionen Euro, nach 35 Millionen Euro im vergangenen ersten Halbjahr. Die Modemarke Gucci dagegen konnte das Betriebsergebnis um 6 Prozent auf 231 Millionen Euro erhöhen.

 

Themenverwandte Nachrichten

WEITERE NACHRICHTEN

 

AKTUELLSTE STELLENANGEBOTE

 

MEISTGELESEN