Prominente Politikerinnen müssen es sich täglich gefallen lassen, dass Kollegen und Öffentlichkeit über ihre Outfits lästern - im Frauenmagazin Woman reden vier von ihnen über das Thema " Mode und Macht". Claudia Roth, Parteivorsitzende Bündnis 90/Die Grünen: "Ich lasse mir nicht vorschreiben, welche Klamotten ich tragen soll! Was ich anziehe, hängt immer auch davon ab, um welche Themen es geht, ob die Sonne scheint, wie ich mich fühle und wie viel Stärke ich brauche. Mein langer roter Mantel ist für mich fast so etwas wie ein Kampfanzug."

Silvana Koch-Mehrin, EU-Abgeodnete der FDP: "Bei den Negativ-Reaktionen auf mein Auftreten habe ich zwei Fraktionen von Männern ausgemacht: Die einen machen es charmant. Die anderen sitzen von Anfang an mit versteinerter Miene da und geben mir zu erkennen, dass sie einer Frau schon mal gar nichts abnehmen."

Renate Künast, Grünen-Fraktionsvorsitzende: "Vor kurzem habe ich mir in New York kleine gelb-grüne Schühchen von Stella McCartney gekauft. Mit denen kann ich natürlich nur rumlaufen, wenn ich frei habe... Die Debatte um das Äußere von Politikerinnen finde ich nicht so dramatisch. Aber wenn man sich so stark verändert wie Angela Merkel, ist doch klar, dass alle fragen, ob das noch authentisch ist."

Katrin Göring-Eckardt, Vize-Präsidentin des Bundestags: "Es sollten nicht immer nur Frauen kritisch beäugt werden. Ich empfinde schlecht sitzende Anzüge, unpassende Krawatten und Tennissocken bei Männern auch als Beleidigung für die Öffentlichkeit!"

 

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