Das US-amerikanische Modehaus Polo Ralph Lauren konnte auch das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006/2007, das am 30. September endete, mit eindrucksvollen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn abschließen. Dies gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt.

Der Nettoumsatz im Berichtszeitraum erreichte demnach eine Höhe von 1,17 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum zweiten Quartal des Vorjahres, als der Umsatz bei 1,03 Milliarden US-Dollar gelegen hatte, bedeutet dies eine Steigerung um 14 Prozent. Bereinigt um den Effekt des Erwerbs der Marke Polo Jeans lag das Umsatzwachstum bei 8 Prozent.

Der operative Gewinn im zweiten Quartal 2006/2007 stieg um 21 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, als er 177 Millionen betragen hatte, auf 215 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn wuchs im Jahresvergleich gar um 32 Prozent. Hatte er im zweiten Quartal 2005/2006 bei 104 Millionen US-Dollar gelegen, erreichte er nun eine Höhe von 137 Millionen US-Dollar. Der Gewinn pro Aktie stieg entsprechend auf 1,28 US-Dollar (Zweites Quartal 2005/2006: 97 US-Cents).

Für das erste Halbjahr 2006/2007 ergaben sich damit folgende Resultate: Der Nettoumsatz stieg um 19 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, als er bei 1,78 Milliarden US-Dollar gelegen hatte, auf 2,12 Milliarden US-Dollar. Bereinigt um die genannten Effekte der Polo-Jeans-Transaktion lag die Wachstumsrate bei 13 Prozent. Der operative Gewinn übertraf den entsprechenden Vorjahreswert (257 Millionen US-Dollar) um 35 Prozent und erreichte eine Höhe von 348 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn lag bei 217 Millionen US-Dollar und damit sogar um 40 Prozent über dem ersten Halbjahr 2005/2006 (155 Millionen US-Dollar). Der verwässerte Gewinn pro Aktie stieg um 38 Prozent auf 2,02 US-Dollar (Erstes Halbjahr 2005/2006: 1,46 US-Dollar).

Ralph Lauren, Chairman und CEO des Unternehmens, war mit den veröffentlichten Zahlen naturgemäß äußerst zufrieden: "Wir sind heute eines der gesündesten und am schnellsten wachsenden Unternehmen der Luxusmodebranche," sagte er. Alle wichtigen Geschäftsbereiche hätten im zweiten Quartal die Erwartungen übertroffen, ergänzte Roger Farah, President und COO von Polo Ralph Lauren. Ausdrücklich betonte er das starke Wachstum im Einzelhandelssegment. Es hatte im zweiten Quartal bei 15 Prozent (flächenbereinigt 9,3 Prozent) gelegen.

Aufgrund der guten Zwischenergebnisse erhöhte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das gesamte Geschäftsjahr. Es erwartet nun einen Gewinn pro Aktie im Bereich von 3,50 bis 3,60 US-Dollar. Die bisherige Prognose war lediglich von einem Gewinn von 3,25 bis 3,35 US-Dollar pro Aktie ausgegangen.

 

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