PPR gewinnt durch Konzentration: Der Luxusgüter- und Handelskonzern Pinault-Printemps-Redoute (PPR) mit Sitz in Paris konnte seinen Nettogewinn im Geschäftsjahr 2004, das am 31. Dezember endete, um 45,9 Prozent auf 940,6 Millionen Euro steigern. Darin sind allerdings außergewöhnliche Einnahmen erhalten. Ohne diese kletterte der Nettogewinn um 9,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich auf 1,47 Milliarden Euro, im vergangenen Jahr waren es noch 1,3 Milliarden Euro gewesen. Davon wurden 1,08 Milliarden Euro im wichtigsten Geschäftsbereich Luxus und Einzelhandel erwirtschaftet, hier stieg das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 19,4 Prozent. Die Umsatzsteigerung fiel nicht ganz so hoch aus: Die PPR-Gruppe nahm im vergangenen Jahr 24,2 Milliarden Euro ein, im Kerngeschäft, zu dem die Gucci-Group gehört, waren es mit 17,2 Milliarden Euro - 6,4 Prozent mehr als im Geschäftsjahr zuvor.

Der Vorstandschef Serge Weinberg kommentierte das abgeschlossene Geschäftsjahr so: "2004 markiert für PPR den erfolgreichen Abschluss des Konzernsumbaus. Wir übernahmen die volle Kontrolle über die Gucci-Group und verkauften alle für uns nicht wichtigen Geschäftsbereiche. PPR präsentiert sich heute fokussierter, mit stärkerem organischen Wachstum und höherer Rentabilität. Die guten Umsätze und die verbesserte Profitabilität zeigen, dass PPR ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufschlägt." Serge Weinberg hat in dieser Woche sein Amt als Vorstandsvorsitzender an François-Henri Pinault übergeben.

 

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