Der schweizerische Luxusgüterkonzern Richemont SA konnte im ersten Halbjahr 2006/2007 bei Umsatz und Gewinn hervorragende Ergebnisse erzielen und die Erwartungen der Analysten übertreffen. Dies teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Demnach erreichte der Umsatz im Berichtszeitraum, der am 30. September endete, eine Höhe von 2,303 Milliarden Euro. Er lag damit um 16 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert von 1,990 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis trugen alle Geschäftsbereiche des Konzerns mit zweistelligen Wachstumsraten bei (Schmuck +13 Prozent, Uhren +14 Prozent, Schreibwaren +24 Prozent, Leder und Accessoires +10 Prozent, andere Geschäftsfelder +46 Prozent). Die Umsatzsteigerung im Segment "Andere Geschäftsfelder" wurde maßgeblich durch ein starkes Wachstum des Modehauses Chloé erreicht, das seine Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum nach Angaben des Unternehmens verdoppeln konnte. Genaue Zahlen wurden nicht genannt.

Noch stärker als die Umsätze wuchsen im ersten Halbjahr die Ergebnisse: So stieg der operative Gewinn um 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum (334 Millionen Euro) auf 436 Millionen Euro. Beim Nettogewinn konnte Richemont sogar ein Wachstum um 37 Prozent verzeichnen. Er erreichte eine Höhe von 371 Millionen Euro (Erstes Halbjahr 2005/2006: 270 Millionen Euro).

 

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