Auch wenn es im Kinosaal vor allem um das Geschehen auf der Leinwand geht und es viel zu dunkel zum Posieren ist - die Berliner Filmfestspiele sind vor und nach der Vorstellung ein großer Laufsteg. Die Berlinale entwickelt sich immer mehr zu einem gesellschaftlichen Ereignis, bei dem es gilt, gut auszusehen. Wenn auch noch das Wetter mitspielen würde, könnten die Stars und Sternchen den Gang über den roten Teppich noch mehr genießen - denn in Berlin ist es kalt und regnerisch. Aber zum Glück gibt es ja noch die ein oder andere Gala und die Parties sind mindestens so gut besucht wie die Kinosäle. Schon im Vorfeld hatte das Topmodel Naomi Campbell bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" in einem mit Pailletten besetzten Kleid eine gute Figur gemacht - sogar ihre Augenfarbe hatte sie mit blauen Kontaktlinsen darauf abgestimmt.

Am Montag wurde mit der Benfiz-Gala "Cinema for Peace" im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt der gesellschaftliche Höhepunkt der Berlinale gefeiert. Christopher Lee und Liza Minelli gehörten zu den Gastgebern, Wolfgang Joop, Nadja Auermann und Grace Jones zu den Gästen. Auch eine Uhr, extra für das Ereignis entworfen, wurde an diesem Abend bei einer Auktion versteigert. Die limitierte Patravi "Cinema for Peace" des Uhrenherstellers Carl F. Bucherer bekam sogar eine eigene Laudatio vom deutschen Schauspieler und Unicef-Botschafter Ralf Bauer.

Dass die unumstrittene Stilikone Nicole Kidman ihren Berlin-Besuch absagte, ist für den Glamourfaktor der diesjährigen Berlinale nur ein kleiner Wermutstropfen - immerhin geben sich nicht minder gut gekleidete Damen die Ehre - darunter Cate Blanchett, Juliette Binoche und Christina Ricci.

 

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