Es war wieder soweit: Vom 3. bis zum 5. Juli traf sich die internationale Sportartikel- und Sportswearbranche anlässlich der ISPO Summer auf dem Münchner Messegelände. Bereits auf der Hauptpressekonferenz am 29. Juni gab Werner Haizmann, Präsident der Branchenorganisation "Verband Deutscher Sportfachhandel" (VDS), der Hoffnung auf eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung Ausdruck. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die erfreulichen Ergebnisse des soeben abgelaufenen ersten Halbjahres 2005, in dem der Sportfachhandel ein Umsatzwachstum in Höhe von 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr erzielen konnte. Auch für das Gesamtjahr hoffte Haizmann "ganz im Stillen" auf eine leichte Umsatzsteigerung, ohne jedoch eine detaillierte Prognose zu wagen: "Die leise Hoffnung lässt sich aber in der Jahresmitte nur schlecht in Prozentzuwachs ausdrücken." Zwar verwies er auf die für seine Branche weiterhin ungünstige Marktlage, betonte jedoch gleichzeitig positive Signale: So habe sich die Entwicklung neuer "Trendsportarten", insbesondere "Nordic Walking" und andere "Outdoor"-Aktivitäten, für den Sportfachhandel Gewinn bringend ausgewirkt. Auch die Fußballweltmeisterschaft 2006 gebe Anlass zur Hoffnung für den Einzelhandel. Eine Sportart, die in den letzten Jahren eher ein Schattendasein pflegte, ist das Tennis. Hier verfolge der VDS mit der Initiative "SWEETSPOT - Die Tennisinitiative" ein anspruchsvolles Ziel, nämlich "den Tennissport in Deutschland wieder nach vorne zu bringen und den im Lauf der letzten zehn Jahre erlittenen Imageverlust entsprechend gewinnend umzukehren". Insgesamt betonte Haizmann die große Bedeutung der ISPO für die gesamte Branche.

 

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