Im April ist der Verbraucherpreisindex in Deutschland gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 1,9 Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, waren vor allem gestiegene Preise für Nahrungsmittel und die neu eingeführten Studiengebühren für die ermittelte Teuerungsrate verantwortlich.

Mit den am Mittwoch vorgestellten Zahlen bestätigte die Behörde eine erste Schätzung, die sie Ende April veröffentlicht hatte. Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Preise damit um 0,4 Prozent, die Teuerungsrate im Jahresvergleich blieb konstant. Die höchsten Preissteigerungen ermittelte das Bundesamt für Lebensmittel: So verteuerten sich Lebensmittel und alkoholfreie Getränke um 2,6 Prozent gegenüber dem April 2006. Alkoholische Getränke und Tabakwaren waren um 3,9 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Außergewöhnlich stark stiegen die Bildungsausgaben: Hier lag die Teuerungsrate im Jahresvergleich bei +28,5 Prozent, im Vergleich zum Vormonat bei +25,1 Prozent. Maßgeblich für diesen Preissprung war die Einführung von Studiengebühren in fünf Bundesländern. Die Jahresteuerungsrate habe sich allein aufgrund dieser Maßnahme um 0,2 Prozent erhöht, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Segment Bekleidung und Schuhe wurde eine moderate Preissteigerung um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und um 0,2 Prozent gegenüber dem März 2007 ermittelt.

 

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