Der französische Luxusartikelkonzern Pinault Printemps Redoute (PPR) steht vor dem Abschluss der vollständigen Übernahme der in Amsterdam ansässigen Gucci Group N.V.. Wie das Unternehmen am 21. Mai mitteilte, sei das Unternehmen nach dem Ablauf der verlängerten Übernahmeperiode am 20. Mai im Besitz von etwa 99,39 Prozent der Gucci-Aktien. PPR hatte den bisherigen Anteilseignern 85,52 US-Dollar pro Aktie geboten. Um sämtliche Aktien der Gucci Group übernehmen zu können, kündigte PPR die umgehende Einleitung eines gerichtlichen "compulsory buy-out"-Verfahrens an. Dies hätte zur Folge, dass auch jene Aktienbesitzer, die nicht auf das Übernahmeangebot eingegangen seien, ihre Anteile an PPR verkaufen müssten. Auch italienische Gucci-Aktionäre, die bislang aus juristischen Gründen vom Übernahmeangebot ausgeschlossen waren, wären hiervon betroffen. Geplant ist weiterhin, die Gucci Group N.V. am 1. Juli 2004 endgültig von der Börse zurückzuziehen. Bislang wurden die Aktien an der Amsterdamer Börse Euronext und der New York Stock Exchange gehandelt.

 

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